Grün-Schwarz in Baden-Würt­tem­berg: Fest­hal­ten am bekennt­nis­ge­bun­de­nen Islam­un­ter­richt mit der Stif­tung Sun­ni­ti­scher Schul­rat

Heu­te tritt in Baden-Würt­tem­berg die neue Lan­des­re­gie­rung von Grü­nen und CDU unter Minis­ter­prä­si­dent Cem Özd­emir an. Auf Sei­te 57 schreibt der Koali­ti­ons­ver­trag 2026–2031 den bekennt­nis­ge­bun­de­nen Islam­un­ter­richt fort – samt der 2019 vom Land mit­ge­grün­de­ten Stif­tung Sun­ni­ti­scher Schul­rat. Schon Vor­gän­ger Kret­sch­mann nann­te das Kon­strukt »ver­fas­sungs­recht­lich auf Kan­te genäht«. Der ein­ge­schla­ge­ne Weg gilt als »neu­er Reli­gi­ons­eta­tis­mus« (Kreß) und ange­sichts gesell­schaft­li­cher Plu­ra­li­sie­rung und säku­la­rer Mehr­hei­ten als bil­dungs­po­li­ti­sche Sack­gas­se.

Ver­net­zung zwi­schen pro­pa­läs­ti­nen­si­schen Extre­mis­ten, Links­extre­mis­ten und Isla­mis­ten: neu­er BfV-Sach­stand

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz (BfV) hat am 12. Mai 2026 einen Sach­stand über die ver­schie­de­nen extre­mis­ti­schen Spek­tren im Kon­text der »Paläs­ti­na-Soli­da­ri­tät« ver­öf­fent­licht. Isra­el­hass und Anti­se­mi­tis­mus fun­gie­ren laut BfV als »Brü­cken­n­ar­ra­tiv« zwi­schen isla­mis­ti­schen, links­extre­mis­ti­schen und wei­te­ren extre­mis­ti­schen Akteu­ren.