Selek­tiv ent­kon­kre­ti­siert: Zehn­jah­res­ver­gleich der Isla­mis­mus-Bericht­erstat­tung des Ber­li­ner Ver­fas­sungs­schut­zes (2016–2025)

Der Ber­li­ner Senat leg­te vor weni­gen Wochen sei­nen ers­ten Isla­mis­mus-Moni­tor vor und stieß damit auf fach­li­che Kri­tik: Die Dar­stel­lung des lega­lis­ti­schen Spek­trums sei über die Jah­re unkon­kre­ter gewor­den. Dar­auf­hin hat der AK Polis einen indi­ka­tor­ge­stütz­ten Zehn­jah­res­ver­gleich (2016–2025) durch­ge­führt. In den Blick rücken meh­re­re Män­gel, ins­ge­samt 20 ver­schlech­ter­te Indi­ka­to­ren, fünf Kern­be­fun­de und ein Wider­spruch: Der Ver­fas­sungs­schutz zählt mehr Extre­mis­ten, benennt die kon­kre­ten Ber­li­ner Struk­tu­ren aber nicht mehr. Ein gestie­ge­nes Per­so­nen­po­ten­zi­al bei ver­schwun­de­ner Benen­nung lässt sich nicht mit nach­las­sen­der Gefahr erklä­ren. Die Ent­kon­kre­ti­sie­rung trifft dabei nur das lega­lis­ti­sche isla­mis­ti­sche Spek­trum.