Shahram Akbarzadehs Auftaktkapitel im »Routledge Handbook of Political Islam«: Der islamistische Zugriff auf den Staat im Namen göttlicher Souveränität

Das 2021 in zweiter Auflage erschienene Standardwerk eröffnet mit einer konzeptionellen Ortsbestimmung. Der Herausgeber definiert den Politischen Islam als Reaktionsphänomen des 20. Jahrhunderts, benennt seine zwei Angriffsziele, legt zwei innere Widersprüche der islamistischen Programmatik frei und spannt ein Spektrum auf, das vom Jihadismus bis zur tunesischen Ennahda reicht. Am Ende steht ein Plädoyer für begriffliche Beweglichkeit in der Islamismusforschung.