DPI-Stu­die über die Finanz­ope­ra­tio­nen der His­bol­lah in Euro­pa

Rund ein Drit­tel ihres Jah­res­bud­gets von mehr als einer Mil­li­ar­de US-Dol­lar erwirt­schaf­tet die schii­tisch-isla­mis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on aus ille­ga­len Geschäf­ten. Euro­pa dient ihr dabei als Dreh­schei­be für Dro­gen­han­del, Geld­wä­sche und den Schmug­gel von Luxus­gü­tern. Anhand von Fall­stu­di­en aus meh­re­ren euro­päi­schen Län­dern, dar­un­ter Öster­reich, zeigt die Ana­ly­se von Lina Kha­tib für die öster­rei­chi­sche Doku­men­ta­ti­ons­stel­le Poli­ti­scher Islam (DPI), wie lega­le und ille­ga­le Akti­vi­tä­ten inein­an­der­grei­fen und wel­che Lücken die euro­päi­sche Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung bis­lang offen­lässt.

»Hassan Nas­ral­lah – The Last Days of Hezbollah’s Chief« von Jac­ques Neriah

Jac­ques Neriah legt mit »Hassan Nas­ral­lah – The Last Days of Hezbollah’s Chief« eine bio­gra­fisch-stra­te­gi­sche Stu­die über Auf­stieg, Herr­schaft und Ende des lang­jäh­ri­gen His­bol­lah-Gene­ral­se­kre­tärs vor. Das bei Sprin­ger erschie­ne­ne Werk ver­bin­det nach­rich­ten­dienst­li­che Innen­kennt­nis, die his­to­ri­sche Ana­ly­se der schii­ti­schen Eman­zi­pa­ti­on im Liba­non und die Rekon­struk­ti­on der israe­li­schen Kam­pa­gne von 2024 zu einem Gesamt­bild der His­bol­lah als ira­ni­schem Stell­ver­tre­ter­pro­jekt, des­sen Macht wesent­lich auf einem sorg­sam gepfleg­ten Mythos beruh­te.