Ideen, Iden­ti­tä­ten, Insti­tu­tio­nen: Mat­thi­as Base­dau über die Ope­ra­tio­na­li­sie­rung des Reli­gi­ons­be­griffs im »Hand­buch Reli­gi­on in Kon­flik­ten und Frie­dens­pro­zes­sen«

Wer empi­risch unter­su­chen will, wann Reli­gi­on Gewalt beför­dert und wann sie Frie­den stif­tet, braucht zunächst einen prä­zi­sen, mess­ba­ren Reli­gi­ons­be­griff. Der Frie­dens- und Kon­flikt­for­scher Mat­thi­as Base­dau zer­legt Reli­gi­on dafür in drei sozi­al rele­van­te Haupt­di­men­sio­nen und zeigt ent­lang des For­schungs­stan­des, über wel­che Mecha­nis­men jede von ihnen auf Frie­den oder Gewalt wir­ken kann. Sein Bei­trag ist im ers­ten Band des von Ines-Jac­que­line Wer­k­ner her­aus­ge­ge­be­nen Hand­buchs erschie­nen und lie­fert zugleich eine Bestands­auf­nah­me der Daten­lü­cken, an denen die quan­ti­ta­ti­ve For­schung bis heu­te lei­det.