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»Poli­ti­scher Islam – eine hybri­de Bedro­hung Euro­pas« von Hei­nisch / Scholz / Gus­ten­au

Hei­ko Hei­nisch, Nina Scholz und Gus­tav E. Gus­ten­au legen mit »Poli­ti­scher Islam – eine hybri­de Bedro­hung Euro­pas. Der ›Civi­liza­ti­on Jihad‹ der Mus­lim­bru­der­schaft« eine umfas­sen­de stra­te­gi­sche Ana­ly­se der Mus­lim­bru­der­schaft in Euro­pa vor. Das bei Nomos erschie­ne­ne Werk ver­bin­det Ideo­lo­gie­ana­ly­se, his­to­ri­sche Netz­werk­re­kon­struk­ti­on und sicher­heits­po­li­ti­sche Sze­na­ri­en­bil­dung zu einem Gesamt­bild, das Bestre­bun­gen des Poli­ti­schen Islam erst­mals sys­te­ma­tisch als hybri­de Kon­flikt­form beschreibt.

Hawa­­la-Ban­king und Reform des Ver­eins­ge­set­zes: »Auf­de­cken, Auf­klä­ren, Abstel­len«

Das Bun­des­ka­bi­nett hat am 15. April 2026 eine Reform des Ver­eins­ge­set­zes beschlos­sen. Künf­tig sol­len Ver­ei­ne offen­le­gen müs­sen, wenn sie mehr als 10.000 Euro aus dem Nicht-EU-Aus­­­land oder von damit ver­bun­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen erhal­ten. Die Bun­des­re­gie­rung will damit ver­deck­te Ein­fluss­nah­me aus­län­di­scher Regie­run­gen erschwe­ren, das Hawa­­la-Ban­king und Finanz­strö­me im Bereich von Extre­mis­mus sowie Spio­na­ge ein­däm­men.

Ber­li­ner Senat ver­öf­fent­licht Isla­­mis­­mus-Moni­­tor

Die Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung für Inne­res und Sport unter Iris Spran­ger (SPD) hat im April 2026 den ers­ten Isla­­mis­­mus-Moni­­tor ver­öf­fent­licht. Das 26-sei­­ti­­ge Doku­ment trägt den Titel »Aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in Extre­mis­mus und Ter­ro­ris­mus« und bil­det den Berichts­zeit­raum von Janu­ar 2024 bis Dezem­ber 2025 ab. Es soll künf­tig als regel­mä­ßi­ges Moni­­to­ring-Instru­­ment die­nen. Der Bericht ver­bin­det eine Lage­be­schrei­bung isla­mis­ti­scher Strö­mun­gen in Ber­lin mit einer Dar­stel­lung repres­si­ver wie prä­ven­ti­ver Maß­nah­men des Staa­tes. Kurz nach Erschei­nen kam jedoch Kri­tik an der feh­len­den Benen­nung kon­kre­ter extre­mis­ti­scher Akteu­re und Struk­tu­ren auf. Bleibt die­se Leer­stel­le bestehen, wer­den die juris­ti­schen Risi­ken fak­tisch auf Jour­na­lis­ten und Prä­ven­ti­ons­ak­teu­re ver­la­gert. Einer wirk­sa­men Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on ist das nicht zuträg­lich.