Max Lucks (Bündnis 90/Die Grünen): »Ich finde die Kampagne zur Vielfalt im Islam großartig«
Der Bundestagsabgeordnete und menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen, Max Lucks, unterstützt die Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin«. In einem Video-Statement betont er die Gleichberechtigung queerer Muslime und das Recht auf ein diskriminierungsfreies Leben.
Terminhinweis 19. März: Präsentation und Diskussion zur Recherche »Dschihad um die Köpfe: Wie der Politische Islam mit Steuermillionen Kitas und Schulen infiltriert«

Wie versuchen islamistische Netzwerke über Kitas und Schulen gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen – und welche Rolle spielen staatliche Förderstrukturen dabei? Am 19. März 2026 stellt der Journalist Sascha Adamek in Berlin seine Recherchen aus dem Buch Unterwanderung vor und diskutiert mit Falko Liecke (CDU), Raed Saleh (SPD, angefragt) und Seyran Ateş über politische Konsequenzen und den Schutz von Bildungseinrichtungen vor Extremismus. Moderation: Clemens Traub (Cicero – Magazin für politische Kultur).
»Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« – Akzeptanzkampagne für Vielfalt und Selbstbestimmung im Islam gestartet
Heute ist die Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« offiziell gestartet. Getragen wird sie vom Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk, der Ibn Rushd-Goethe Moschee und dem Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis). Die Staffel 1 zeigt vier Motive: eine muslimische Lehrerin ohne Kopftuch, eine interkulturelle Familie, ein schwules Paar und eine gesellige Szene mit Alkohol. Damit setzt sie ein Zeichen für Selbstbestimmung und innerislamischen Pluralismus. Zugleich will sie über die Hegemoniekonzepte der »Islamfeindlichkeit« und »Islamophobie« sowie über den Islamismus als wichtigste Ursache der Muslimenfeindlichkeit aufklären.
DPI-Bericht zum islamistischen Populismus
Die Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI) untersucht in einem Bericht von Lucian Reinfandt, inwiefern sich der Begriff des Populismus analytisch auf den »Politischen Islam« anwenden lässt. Dabei geht es weniger um gewaltförmigen Extremismus als um jene Formen politisch-religiöser Mobilisierung, die demokratische Prozesse unter Druck setzen. Die Stärke des Populismusbegriffs liegt darin, Erscheinungen zu benennen, die für sich genommen noch nicht extremistisch sind und dennoch das Funktionieren offener Gesellschaften beeinträchtigen können – damit wird er zu einem wichtigen demokratietheoretischen Frühindikator.
Terminhinweis 6. März: Islamische Vielfalt und Freiheit – Kampagnenstart zum Berliner Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit
Am 6. März 2026 laden das Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk, die Ibn Rushd-Goethe Moschee und der Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis) nach Berlin ein: »Islamische Vielfalt leben – Freiheit schützen«. Mit Kai Wegner, Seyran Ateş, Falko Liecke (CDU), Max Lucks (Grüne), Raed Saleh (SPD), Katina Schubert (Die Linke), Ali Ertan Toprak und Jan Feddersen werden religiöse Vielfalt und staatliche Verantwortung diskutiert – verbunden mit einem gemeinsamen Iftar und dem Start der Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin«.
SPD-Bundesarbeitskreis beschließt Islamismus-Resolution
Die Resolution »Zum Bund-Länder-Aktionsplan Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung – sozialdemokratische Perspektiven und inhaltliche Impulse« wurde vom Arbeitskreis Säkularität und Humanismus (AKSH) der SPD am 17. Januar 2026 auf der Jahrestagung im Willy-Brandt-Haus in Berlin beschlossen.
Gülden Hennemann im Cicero-Podcast: Legalistischer Islamismus als unterschätzte Gefahr
Gülden Hennemann warnt im Cicero-Podcast vor legalistischem Islamismus. Sie spricht über innermuslimische Ausgrenzung und Deutungsansprüche von Ahmadiyya, Muslimbruderschaft und IGMG sowie darüber, wie islamistische Milieus insbesondere seit 2015 durch Einwanderung aus dem arabischen Raum an Einfluss gewonnen haben – und warum der Staat diesen Entwicklungen bislang nur unzureichend begegnet.
SPD-Parteizeitung »Vorwärts« zum »Politischen Islam«: Sabine Smentek im Interview
Die SPD-Parteizeitung »Vorwärts« hat Sabine Smentek, Mitglied des SPD-Landesvorstands Berlin und Ko-Sprecherin des Bundesarbeitskreises Säkularität und Humanität (AKSH), zum Umgang mit dem »Politischen Islam« interviewt. Im Gespräch geht es um islamistische Einflussstrategien, notwendige politische Abgrenzung und eine sozialdemokratische Islamismusprävention: »Die wirksamste Waffe gegen Islamismus ist wirkliche Integration«.
Kurzfassung: »Islamistische Gemeinnützigkeit« beim Finanzamt

Sachstand AK Polis | Nr. 3: »Islamistische Gemeinnützigkeit« beim Finanzamt
»Islamistische Gemeinnützigkeit« beim Finanzamt

In diesem Beitrag wertet Hartmut Licht erstmals öffentlich die aktuellen Verfassungsschutzberichte von Bund und Ländern sowie das Zuwendungsempfängerregister systematisch aus. In mindestens zehn bekannten Fällen sind islamistische und extremistische Organisationen in Deutschland weiterhin als gemeinnützig anerkannt – mit steuerlichen Vorteilen und staatlicher Legitimation. Der Beitrag analysiert die rechtlichen und strukturellen Ursachen und formuliert sieben konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Sicherheitsbehörden und Finanzverwaltung.