Hawa­la-Ban­king und Reform des Ver­eins­ge­set­zes: »Auf­de­cken, Auf­klä­ren, Abstel­len«

Das Bun­des­ka­bi­nett hat am 15. April 2026 eine Reform des Ver­eins­ge­set­zes beschlos­sen. Künf­tig sol­len Ver­ei­ne offen­le­gen müs­sen, wenn sie mehr als 10.000 Euro aus dem Nicht-EU-Aus­land oder von damit ver­bun­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen erhal­ten. Die Bun­des­re­gie­rung will damit ver­deck­te Ein­fluss­nah­me aus­län­di­scher Regie­run­gen erschwe­ren, das Hawa­la-Ban­king und Finanz­strö­me im Bereich von Extre­mis­mus sowie Spio­na­ge ein­däm­men.

Ter­min­hin­weis 20. April in Mün­chen: »Unter­wan­de­rung« und die Fol­gen: Der Poli­ti­sche Islam und die Fra­ge, was jetzt zu tun ist

Wie gewin­nen isla­mis­ti­sche Netz­wer­ke Ein­fluss auf Poli­tik, Insti­tu­tio­nen und den öffent­li­chen Dis­kurs – und wie soll­te der Rechts­staat dar­auf reagie­ren? Am 20. April 2026 stellt Sascha Ada­mek in Mün­chen sei­ne Recher­chen aus dem Buch »Unter­wan­de­rung« vor und dis­ku­tiert mit Gül­den Hen­ne­mann und Prof. Dr. Win­fried Baus­back, MdL (CSU), Baye­ri­scher Staats­mi­nis­ter a. D., über Stra­te­gien des Poli­ti­schen Islam und poli­ti­sche Kon­se­quen­zen. Impuls: Tho­mas Hasl­böck (Hanns-Sei­del-Stif­tung). Mode­ra­ti­on: Joseph Röh­mel (BR/ARD/Deutschlandfunk).

»Die Poli­tik hat den Isla­mis­ten die Türen weit geöff­net«: Ali Ertan Toprak und Sascha Ada­mek im Cice­ro-Video­pod­cast

Im Pod­cast spre­chen der Buch­au­tor Sascha Ada­mek (»Unter­wan­de­rung« LMV, 2026), Ali Ertan Toprak (Ehren­prä­si­dent der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Immi­gran­ten­ver­bän­de in Deutsch­land), und der Cice­ro-Redak­teur Cle­mens Traub dar­über, wie isla­mis­ti­sche Netz­wer­ke stra­te­gisch Ein­fluss auf Poli­tik, Insti­tu­tio­nen und den öffent­li­chen Dis­kurs neh­men.

Zehn-Punk­te-Plan gegen den Poli­ti­schen Islam (Ada­mek)

Der Jour­na­list Sascha Ada­mek for­mu­liert in sei­nem Buch »Unter­wan­de­rung. Der Poli­ti­sche Islam wei­ter auf dem Vor­marsch« (LMV, 2026) einen Zehn-Punk­te-Plan gegen den Poli­ti­schen Islam. Der Kata­log bün­delt poli­ti­sche For­de­run­gen zu staat­li­cher Trans­pa­renz und Neu­tra­li­tät, zur Been­di­gung staat­li­cher Koope­ra­tio­nen und Finan­zie­run­gen, zur Ein­rich­tung eines Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums und zur Stär­kung der Prä­ven­ti­on gegen extre­mis­ti­sche Indok­tri­na­ti­on.

FAZ: »Was wird aus der Islam­kon­fe­renz?«

In der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung (FAZ) berich­tet Poli­tik­re­dak­teur Tobi­as Schrörs am 14. März 2026 über die bis­he­ri­gen Pro­ble­me der Islam­po­li­tik, die geplan­te Neu­aus­rich­tung der Deut­schen Islam­kon­fe­renz, ver­än­der­te Debat­ten­ver­läu­fe sowie »einem noch jun­gen regie­rungs­un­ab­hän­gi­gen Netz­werk von Fach­leu­ten und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren« – dem Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis).

Ter­min­hin­weis 19. März: Prä­sen­ta­ti­on und Dis­kus­si­on zur Recher­che »Dschi­had um die Köp­fe: Wie der Poli­ti­sche Islam mit Steu­er­mil­lio­nen Kitas und Schu­len infil­triert«

Wie ver­su­chen isla­mis­ti­sche Netz­wer­ke über Kitas und Schu­len gesell­schaft­li­chen Ein­fluss zu gewin­nen – und wel­che Rol­le spie­len staat­li­che För­der­struk­tu­ren dabei? Am 19. März 2026 stellt der Jour­na­list Sascha Ada­mek in Ber­lin sei­ne Recher­chen aus dem Buch Unter­wan­de­rung vor und dis­ku­tiert mit Fal­ko Liecke (CDU), Raed Saleh (SPD, ange­fragt) und Sey­ran Ateş über poli­ti­sche Kon­se­quen­zen und den Schutz von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vor Extre­mis­mus. Mode­ra­ti­on: Cle­mens Traub (Cice­ro – Maga­zin für poli­ti­sche Kul­tur).

DPI-Bericht zum isla­mis­ti­schen Popu­lis­mus

Die Doku­men­ta­ti­ons­stel­le Poli­ti­scher Islam (DPI) unter­sucht in einem Bericht von Luci­an Rein­fandt, inwie­fern sich der Begriff des Popu­lis­mus ana­ly­tisch auf den »Poli­ti­schen Islam« anwen­den lässt. Dabei geht es weni­ger um gewalt­för­mi­gen Extre­mis­mus als um jene For­men poli­tisch-reli­giö­ser Mobi­li­sie­rung, die demo­kra­ti­sche Pro­zes­se unter Druck set­zen. Die Stär­ke des Popu­lis­mus­be­griffs liegt dar­in, Erschei­nun­gen zu benen­nen, die für sich genom­men noch nicht extre­mis­tisch sind und den­noch das Funk­tio­nie­ren offe­ner Gesell­schaf­ten beein­träch­ti­gen kön­nen – damit wird er zu einem wich­ti­gen demo­kra­tie­theo­re­ti­schen Früh­in­di­ka­tor.

Ter­min­hin­weis 6. März: Isla­mi­sche Viel­falt und Frei­heit – Kam­pa­gnen­start zum Ber­li­ner Gedenk­tag gegen Islam­feind­lich­keit

Am 6. März 2026 laden das Mer­nis­si-de Gou­ges Bil­dungs- und Sozi­al­werk, die Ibn Rushd-Goe­the Moschee und der Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis) nach Ber­lin ein: »Isla­mi­sche Viel­falt leben – Frei­heit schüt­zen«. Mit Kai Weg­ner, Sey­ran Ateş, Fal­ko Liecke (CDU), Max Lucks (Grü­ne), Raed Saleh (SPD), Kati­na Schu­bert (Die Lin­ke), Ali Ertan Toprak und Jan Fed­der­sen wer­den reli­giö­se Viel­falt und staat­li­che Ver­ant­wor­tung dis­ku­tiert – ver­bun­den mit einem gemein­sa­men Ift­ar und dem Start der Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min«.

SPD-Bun­des­ar­beits­kreis beschließt Isla­mis­mus-Reso­lu­ti­on

Die Reso­lu­ti­on »Zum Bund-Län­der-Akti­ons­plan Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on und Isla­mis­mus­be­kämp­fung – sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Per­spek­ti­ven und inhalt­li­che Impul­se« wur­de vom Arbeits­kreis Säku­la­ri­tät und Huma­nis­mus (AKSH) der SPD am 17. Janu­ar 2026 auf der Jah­res­ta­gung im Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin beschlos­sen.