FAZ: »Was wird aus der Islam­kon­fe­renz?«

In der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung (FAZ) berich­tet Poli­tik­re­dak­teur Tobi­as Schrörs am 14. März 2026 über die bis­he­ri­gen Pro­ble­me der Islam­po­li­tik, die geplan­te Neu­aus­rich­tung der Deut­schen Islam­kon­fe­renz, ver­än­der­te Debat­ten­ver­läu­fe sowie »einem noch jun­gen regie­rungs­un­ab­hän­gi­gen Netz­werk von Fach­leu­ten und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren« – dem Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis).

Ter­min­hin­weis 19. März: Prä­sen­ta­ti­on und Dis­kus­si­on zur Recher­che »Dschi­had um die Köp­fe: Wie der Poli­ti­sche Islam mit Steu­er­mil­lio­nen Kitas und Schu­len infil­triert«

Wie ver­su­chen isla­mis­ti­sche Netz­wer­ke über Kitas und Schu­len gesell­schaft­li­chen Ein­fluss zu gewin­nen – und wel­che Rol­le spie­len staat­li­che För­der­struk­tu­ren dabei? Am 19. März 2026 stellt der Jour­na­list Sascha Ada­mek in Ber­lin sei­ne Recher­chen aus dem Buch Unter­wan­de­rung vor und dis­ku­tiert mit Fal­ko Liecke (CDU), Raed Saleh (SPD, ange­fragt) und Sey­ran Ateş über poli­ti­sche Kon­se­quen­zen und den Schutz von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vor Extre­mis­mus. Mode­ra­ti­on: Cle­mens Traub (Cice­ro – Maga­zin für poli­ti­sche Kul­tur).

DPI-Bericht zum isla­mis­ti­schen Popu­lis­mus

Die Doku­men­ta­ti­ons­stel­le Poli­ti­scher Islam (DPI) unter­sucht in einem Bericht von Luci­an Rein­fandt, inwie­fern sich der Begriff des Popu­lis­mus ana­ly­tisch auf den »Poli­ti­schen Islam« anwen­den lässt. Dabei geht es weni­ger um gewalt­för­mi­gen Extre­mis­mus als um jene For­men poli­tisch-reli­giö­ser Mobi­li­sie­rung, die demo­kra­ti­sche Pro­zes­se unter Druck set­zen. Die Stär­ke des Popu­lis­mus­be­griffs liegt dar­in, Erschei­nun­gen zu benen­nen, die für sich genom­men noch nicht extre­mis­tisch sind und den­noch das Funk­tio­nie­ren offe­ner Gesell­schaf­ten beein­träch­ti­gen kön­nen – damit wird er zu einem wich­ti­gen demo­kra­tie­theo­re­ti­schen Früh­in­di­ka­tor.

Ter­min­hin­weis 6. März: Isla­mi­sche Viel­falt und Frei­heit – Kam­pa­gnen­start zum Ber­li­ner Gedenk­tag gegen Islam­feind­lich­keit

Am 6. März 2026 laden das Mer­nis­si-de Gou­ges Bil­dungs- und Sozi­al­werk, die Ibn Rushd-Goe­the Moschee und der Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis) nach Ber­lin ein: »Isla­mi­sche Viel­falt leben – Frei­heit schüt­zen«. Mit Kai Weg­ner, Sey­ran Ateş, Fal­ko Liecke (CDU), Max Lucks (Grü­ne), Raed Saleh (SPD), Kati­na Schu­bert (Die Lin­ke), Ali Ertan Toprak und Jan Fed­der­sen wer­den reli­giö­se Viel­falt und staat­li­che Ver­ant­wor­tung dis­ku­tiert – ver­bun­den mit einem gemein­sa­men Ift­ar und dem Start der Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min«.

SPD-Bun­des­ar­beits­kreis beschließt Isla­mis­mus-Reso­lu­ti­on

Die Reso­lu­ti­on »Zum Bund-Län­der-Akti­ons­plan Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on und Isla­mis­mus­be­kämp­fung – sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Per­spek­ti­ven und inhalt­li­che Impul­se« wur­de vom Arbeits­kreis Säku­la­ri­tät und Huma­nis­mus (AKSH) der SPD am 17. Janu­ar 2026 auf der Jah­res­ta­gung im Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin beschlos­sen.

Gül­den Hen­ne­mann im Cice­ro-Pod­cast: Lega­lis­ti­scher Isla­mis­mus als unter­schätz­te Gefahr

Gül­den Hen­ne­mann warnt im Cice­ro-Pod­cast vor lega­lis­ti­schem Isla­mis­mus. Sie spricht über inner­mus­li­mi­sche Aus­gren­zung und Deu­tungs­an­sprü­che von Ahma­di­y­ya, Mus­lim­bru­der­schaft und IGMG sowie dar­über, wie isla­mis­ti­sche Milieus ins­be­son­de­re seit 2015 durch Ein­wan­de­rung aus dem ara­bi­schen Raum an Ein­fluss gewon­nen haben – und war­um der Staat die­sen Ent­wick­lun­gen bis­lang nur unzu­rei­chend begeg­net.

SPD-Par­tei­zei­tung »Vor­wärts« zum »Poli­ti­schen Islam«: Sabi­ne Smen­tek im Inter­view

Die SPD-Par­tei­zei­tung »Vor­wärts« hat Sabi­ne Smen­tek, Mit­glied des SPD-Lan­des­vor­stands Ber­lin und Ko-Spre­che­rin des Bun­des­ar­beits­krei­ses Säku­la­ri­tät und Huma­ni­tät (AKSH), zum Umgang mit dem »Poli­ti­schen Islam« inter­viewt. Im Gespräch geht es um isla­mis­ti­sche Ein­fluss­stra­te­gien, not­wen­di­ge poli­ti­sche Abgren­zung und eine sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on: »Die wirk­sams­te Waf­fe gegen Isla­mis­mus ist wirk­li­che Inte­gra­ti­on«.

Halal-Kom­merz mit Isla­mis­ten

Was haben Unter­neh­men wie Hari­bo, Nord­zu­cker, Bio­fi­no oder die Pom­mes Freun­de mit Isla­mis­mus zu tun? Die­ser Fra­ge geht Sineb El Mas­rar nach und rückt den wach­sen­den Halal-Markt jen­seits rein öko­no­mi­scher Betrach­tun­gen in den Fokus. Denn unter den Halal-Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len befin­den sich Orga­ni­sa­tio­nen, die von Sicher­heits­be­hör­den als isla­mis­tisch ein­ge­stuft wer­den.