Isla­mic Reli­ef: Struk­tu­ren, För­de­rung und Ver­flech­tun­gen mit der Mus­lim­bru­der­schaft

Die­ser Bei­trag von Sig­rid Herr­mann doku­men­tiert Struk­tu­ren, Finan­zie­rungs­we­ge sowie staat­li­che, kirch­li­che und pri­va­te Part­ner­netz­wer­ke von Isla­mic Reli­ef – und stellt ihnen behörd­li­che Bewer­tun­gen, intrans­pa­ren­te För­der­prak­ti­ken und bekann­te Ver­flech­tun­gen in extre­mis­ti­sches, mus­lim­bru­der­na­hes Umfeld gegen­über. Im Fokus ste­hen Risi­ken und offe­ne Prüf­be­dar­fe für öffent­li­che Geld­ge­ber und Koope­ra­ti­ons­part­ner.

Ham­burg: Vom Mul­lah-Zen­trum zur »Gedenk­stät­te für die Opfer des Isla­mis­mus«

In Ham­burg for­dert ein welt­an­schau­lich plu­ra­les Bünd­nis, das beschlag­nahm­te Mul­lah-Zen­trum an der Außen­als­ter in eine »Gedenk­stät­te für die Opfer des Isla­mis­mus« umzu­wan­deln. Das Kon­zept »Fünf Pfei­ler gegen Isla­mis­mus« ergänzt: eine Moschee für isla­mi­sche Spi­ri­tua­li­tät unter ver­fas­sungs­kon­for­mer Trä­ger­schaft, eine Doku­men­ta­ti­ons­stel­le Poli­ti­scher Islam, einen Jugend-Bil­dungs­cam­pus sowie ein Jina-Kul­tur­zen­trum. Dies ist ein Kurs­wech­sel und künf­tig soll gel­ten: erin­nern, doku­men­tie­ren, auf­klä­ren – aus Ham­burg, für Deutsch­land und die Welt.

»Mus­lim Inter­ak­tiv« ver­bo­ten – Durch­su­chun­gen bei »Gene­ra­ti­on Islam« und »Rea­li­tät Islam«

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern hat den isla­mis­ti­schen Ver­ein »Mus­lim Inter­ak­tiv« ver­bo­ten. Der Bei­trag doku­men­tiert die Ver­bots­grün­de, den Per­so­nen­kreis und die Struk­tu­ren, die Rol­le Ham­burgs als Mobi­li­sie­rungs­schwer­punkt und die Fra­ge, wel­che Kon­se­quen­zen aus einer weit­ge­hend »homegrown«-Szene zu zie­hen sind.

Ber­lin – Pro­to­typ erfolg­rei­cher MB-Unter­wan­de­rung

Die­ser Bei­trag von Sascha Ada­mek ist Teil des Dos­siers zur Doku­men­ta­ti­on der Ver­an­stal­tung »Die Mus­lim­bru­der­schaft (MB) – Agen­da, Struk­tu­ren und poli­ti­sche Ant­wor­ten« am 12. Sep­tem­ber 2025 im Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin.

CAS­SIS-Digi­tal­rei­he »Isla­mis­mus in Poli­tik und Gesell­schaft« (Som­mer­se­mes­ter 2025)

Mit Video­vor­trä­gen von Eve­lyn Bok­ler-Völ­kel, Gül­den Hen­ne­mann, Nina Käsehage, Susan­ne Schrö­ter und Hüsey­in Çiçek wur­de die Rei­he des Cen­ters for Advan­ced Secu­ri­ty, Stra­te­gic and Inte­gra­ti­on Stu­dies (CASSIS) der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn im Som­mer­se­mes­ter 2025 in Koope­ra­ti­on mit der Fried­rich-Nau­mann-Stif­tung für die Frei­heit, der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung, dem Insti­tut für Ori­ent- und Asi­en­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bonn sowie der Gesell­schaft für Sicher­heits­po­li­tik e.V. – Sek­ti­on Bonn durch­ge­führt.

Murat Kay­man im BPP-Heft »Isla­mis­mus« über die Rol­le der Islam­ver­bän­de

Kay­mann schreibt: Die Ver­wen­dung des Begriffs „Isla­mis­mus“ läuft stets Gefahr, Mus­li­me und Isla­mis­ten gleich­zu­set­zen. Im Inter­es­se ins­be­son­de­re der mus­li­mi­schen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten müss­te es daher lie­gen, für dif­fe­ren­zier­te Klä­rung zu sor­gen. Doch bis­lang ver­sa­gen sie auf gan­zer Linie.

Isla­mis­mus in Ost­deutsch­land – Hand­rei­chung des Ver­fas­sungs­schut­zes für Kom­mu­nen, Lan­des­be­hör­den und Prä­ven­ti­ons­ak­teu­re

In der Hand­rei­chung »Isla­mis­mus in Sach­sen-Anhalt« beschreibt der Ver­fas­sungs­schutz Beson­der­hei­ten isla­mis­ti­scher Struk­tu­ren in Ost­deutsch­land und for­mu­liert kon­kre­te Prä­ven­ti­ons­an­sät­ze. Dabei wird die vom staat­lich geför­der­ten Netz­werk »KN:IX« ver­brei­te­te The­se aus­drück­lich als empi­risch nicht beleg­bar zurück­ge­wie­sen, wonach angeb­lich spe­zi­fi­sche Dis­kri­mi­nie­rungs- und Benach­tei­li­gungs­er­fah­run­gen von Mus­li­men in Ost­deutsch­land zu einer beson­de­ren isla­mis­ti­schen Radi­ka­li­sie­rungs­dy­na­mik füh­ren wür­den.