
Auszug:
Viele der deutschen Moscheen und ihre Verbände profitieren vom Geldsegen aus dem Ausland. Ein »Bund-Länder-Aktionsplan Politischer Islam« soll damit bald Schluss machen.
Wie umgehen mit einer Religion, der Schätzungen zufolge fünfeinhalb Millionen Menschen in Deutschland zuzurechnen sind und die jedenfalls nach Meinung ihrer Kritiker ein gefährlicher Treiber von Parallelgesellschaften ist? Einer Religion, die regelmäßig mit Themen wie Terror, Kopftuchzwang oder gar Zwangsheirat in einem Atemzug genannt wird.
Allein darüber öffentlich zu sprechen, kann lebensgefährlich sein. So sieht es offenbar auch das Berliner Landeskriminalamt, dass eine Veranstaltung des »Arbeitskreises Politischer Islam« mit zahlreichen Personenschützern samt Taschenkontrolle bedachte. Der Konferenzort ist ein erklärtes Anschlagsziel weltweit agierender Islamisten: die Ibn Rushd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit. Die ehemalige Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin und liberale Imamin, Seyran Ates hatte den regulären Betrieb ihrer Moschee-Neugründung wegen konkreter Anschlagsgefahren zeitweilig eingestellt.
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Streng bewacht, diskutieren fast 50 Experten über Grundzüge des »Bund-Länder-Aktionsplanes Politischer Islam«. Unter »Politischem Islam« – oder auch Islamismus — werden alle Bestrebungen muslimischer Organisationen verstanden, westliche Gesellschaftsordnungen – vom Staat bis zur Kultur nach islamischen Regeln umzubauen…
Weiterlesen: Artikel vom 10. Juli 2025 auf focus.de »Deutsche Islampolitik gescheitert: Bittere Erkenntnisse und ein radikaler Plan« (archiviert)

