Im »bruno.«-Magazin werden Seyran Ateş, Necla Kelek, Lale Akgün und Zeinab Herz porträtiert – Frauen, die für Freiheit, Gleichberechtigung und eine offene Gesellschaft eintreten. Ihre Biografien verdeutlichen, mit welch enormem Druck und welchen persönlichen Risiken der Kampf gegen den Politischen Islam verbunden ist. Für sie ist der Einsatz für Menschenrechte kein abstraktes Ideal, sondern eine zutiefst persönliche Angelegenheit.
Zum Anspruch des Arbeitskreises Politischer Islam (AK Polis) heißt es:
»Im AK Polis haben sich Menschen zusammengefunden, die das Unbehagen an einer Debatte teilen, die entweder von ritualisierter Empörung oder vorauseilender Beschwichtigung geprägt ist. In weiten Teilen der gesellschaftlichen Mitte herrscht ein bedrückendes Schweigen – aus Angst, missverstanden oder in ideologische Schubladen gesteckt zu werden. Der Arbeitskreis will demgegenüber zeigen, dass eine kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren des Politischen Islam möglich ist, ohne Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Dabei geht es dem AK nicht um kulturkämpferische Symbolpolitik, sondern um konkrete politische Weichenstellungen zum Schutz der offenen Gesellschaft. Der Arbeitskreis fordert eine Politik, die weder vor religiösen noch vor nationalistischen Extremisten kapituliert, sondern selbstbewusst für die Werte der offenen Gesellschaft und die Prinzipien des säkularen Rechtsstaats einsteht.«
Die Zielsetzung, religiösem und nationalistischem Extremismus entgegenzutreten, ohne Menschen auf ihre Herkunft oder ihren Glauben zu reduzieren, spiegelt sich exemplarisch in den vier porträtierten Biografien wider.
Weiterlesen:
- Auszug (6 Seiten PDF): Download bei ak-polis.de
- Gesamtheft (80 Seiten PDF): Download bei der Giordano-Bruno-Stiftung