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Isla­mic-Reli­ef-Föde­ra­ti­on schließt US-Zweig aus: Washing­ton erzwang die Tren­nung

Die Generalversammlung der weltweit tätigen Hilfsorganisation Islamic Relief hat ihren US-Zweig am 12. September 2026 einstimmig und mit sofortiger Wirkung aus dem Verbund entfernt. Vorausgegangen waren eine Untersuchung des US-Kongresses, eine Klage vor einem New Yorker Bundesgericht und ein Streit um Millionenbeträge. Der amerikanische Ableger verliert den Markennamen und firmiert künftig als IDEA; die Zentrale Islamic Relief Worldwide (IRW) büßt rund 13 Prozent ihrer Einnahmen ein. Den neuen Namen gab die US-Organisation am 15. September 2026 bekannt und stellte ihn als Weiterentwicklung und Bekräftigung ihrer amerikanisch-muslimischen Identität dar; den Ausschluss erwähnte sie mit keinem Wort.

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Die Inter­na­tio­nal Gene­ral Assem­bly (IGA), das obers­te Gre­mi­um der Isla­mic-Reli­ef-Föde­ra­ti­on, hat Isla­mic Reli­ef USA (IRUSA) am 12. Sep­tem­ber 2026 mit sofor­ti­ger Wir­kung aus dem Ver­bund aus­ge­schlos­sen.1 Nach Anga­ben von Isla­mic Reli­ef World­wi­de (IRW), dem im bri­ti­schen Bir­ming­ham ansäs­si­gen Sekre­ta­ri­at und glo­ba­len Zen­trum der Föde­ra­ti­on, fiel der Beschluss auf einer außer­or­dent­li­chen Sit­zung ein­stim­mig. Die Föde­ra­ti­on selbst ist ein Ver­bund recht­lich eigen­stän­di­ger natio­na­ler Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen; IRW hält die Mar­ke und die zen­tra­len Struk­tu­ren. Ein­be­ru­fen wor­den war die Sit­zung auf Ver­lan­gen von Län­der­bü­ros, die sich über das Vor­ge­hen des US-Zweigs und des­sen Fol­gen für die Arbeit des Ver­bunds besorgt zeig­ten. IRUSA darf dem­nach ab sofort Namen und Ver­mö­gens­wer­te von Isla­mic Reli­ef so lan­ge nicht mehr nut­zen, bis ein Modell steht, das den Gover­nan­ce-Ver­ein­ba­run­gen der Föde­ra­ti­on ent­spricht. Haroun Ata­l­lah, Vor­sit­zen­der des IRW-Kura­to­ri­ums, erklär­te, das Ver­hal­ten von IRUSA habe »bro­ken that trust and dama­ged the work of the enti­re fede­ra­ti­on«.2 Die Gene­ral­ver­samm­lung voll­zieht damit förm­lich einen Bruch, den der US-Zweig selbst betrie­ben hat­te: Bereits am 12. Okto­ber 2025 hat­te IRUSA der Mut­ter­or­ga­ni­sa­ti­on ange­kün­digt, alle Bezie­hun­gen zu sus­pen­die­ren.3

Drei Vor­wür­fe vor einem New Yor­ker Bun­des­ge­richt

Der offe­ne Kon­flikt begann am 23. März 2026, als IRUSA vor dem Bun­des­be­zirks­ge­richt in New York Kla­ge gegen IRW ein­reich­te. Die Kla­ge­schrift stützt sich auf drei zen­tra­le Vor­wür­fe. Ers­tens habe IRW uner­laubt Spen­den von US-Bür­gern in meh­re­ren Bun­des­staa­ten ein­ge­wor­ben, obwohl ihr das dort unter­sagt war. Zwei­tens habe IRW Unter­la­gen gefälscht und das E‑Mail-Kon­to eines IRUSA-Mit­ar­bei­ters miss­braucht, um den fal­schen Ein­druck zu erwe­cken, IRUSA been­de Leis­tun­gen für Wai­sen­kin­der. Drit­tens habe IRW gegen ihre ver­trag­li­che Pflicht zur Ein­hal­tung von US-Recht ver­sto­ßen, indem sie für ein Pro­jekt Güter aus dem Iran nach Afgha­ni­stan expor­tier­te; IRUSA wer­tet dies als mög­li­chen Sank­ti­ons­ver­stoß. Der US-Zweig ver­lang­te eine Prü­fung des Pro­jekts und die Rück­zah­lung nicht ver­wen­de­ter Mit­tel; in der förm­li­chen Tren­nungs­an­zei­ge vom 7. Dezem­ber 2025 hielt er IRW zudem die Behin­de­rung von Prü­fun­gen vor und bezif­fer­te die Rest­mit­tel auf min­des­tens 3,6 Mil­lio­nen US-Dol­lar.4

Der Druck aus Washing­ton als Impuls

Saman­tha Wam­pold und Leo­nel Cara­ci­ki vom Pro­gram on Extre­mism der Geor­ge Washing­ton Uni­ver­si­ty ord­nen die Kla­ge als Abwehr­ma­nö­ver ein.5 Der Aus­gangs­punkt der Aus­ein­an­der­set­zung lie­ge frü­her: in einem Schrei­ben vom 24. Sep­tem­ber 2024, mit dem Jason Smith, Vor­sit­zen­der des Steu­er­aus­schus­ses (Ways and Means Com­mit­tee) im US-Reprä­sen­tan­ten­haus, den dama­li­gen IRS-Chef Dani­el Wer­fel auf­for­der­te, IRUSA zu über­prü­fen und ihr gege­be­nen­falls den Gemein­nüt­zig­keits­sta­tus zu ent­zie­hen. Das Schrei­ben warf IRUSA ein Ver­hal­ten vor, das auf »sup­port for a desi­gna­ted ter­ro­rist orga­niza­ti­on« hin­deu­te.

Die Vor­be­hal­te gegen das Isla­mic-Reli­ef-Netz­werk sind älter und rei­chen über die USA hin­aus. Die deut­sche Bun­des­re­gie­rung bestä­tig­te im April 2019 »signi­fi­kan­te per­so­nel­le Ver­bin­dun­gen« von IRW und ihrem deut­schen Able­ger zur Mus­lim­bru­der­schaft oder ihr nahe­ste­hen­den Orga­ni­sa­tio­nen. Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te und Isra­el haben Isla­mic Reli­ef bereits 2014 als Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on ein­ge­stuft und ver­bo­ten; IRW weist sämt­li­che Vor­wür­fe zurück.6

Am 6. Okto­ber 2025 leg­te der Aus­schuss mit einem Schrei­ben an US-Finanz­mi­nis­ter Scott Bes­sent, damals zugleich kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter der Steu­er­be­hör­de IRS, und IRS-Geschäfts­füh­rer Frank Bisigna­no nach und dräng­te dar­auf, die zur Aberken­nung über­wie­se­nen Fäl­le vor­ran­gig zu prü­fen. Sechs Tage spä­ter, am 12. Okto­ber 2025, stell­te der IRUSA-Vor­stand fest, jede wei­te­re Zusam­men­ar­beit mit der Mut­ter­or­ga­ni­sa­ti­on ber­ge eine unmit­tel­ba­re Gefahr für Ruf, Inte­gri­tät und Betrieb der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on; der Beschluss nann­te die Über­wei­sung des Aus­schus­ses aus­drück­lich. Wam­pold und Cara­ci­ki sehen dar­in das trei­ben­de Motiv: die exis­ten­zi­el­le Sor­ge um den Gemein­nüt­zig­keits­sta­tus nach 501(c)(3). Für eine Orga­ni­sa­ti­on, die jähr­lich zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­be­trä­ge von Spen­dern ein­wirbt, die auf die steu­er­li­che Abzugs­fä­hig­keit ver­trau­en, wäre die Aberken­nung nach Ein­schät­zung der Autoren kata­stro­phal gewe­sen. Die Bin­dung an IRW sei zu einer Belas­tung gewor­den, die den Wert der Mar­ke über­wog.7

Aus­schluss mit­ten im lau­fen­den Ver­fah­ren

Vor Gericht liegt der Streit der­weil auf Eis. IRW bean­trag­te, den Fall in ein Schieds­ver­fah­ren zu ver­wei­sen; das Mit­glie­der­ab­kom­men der Föde­ra­ti­on sieht dafür Bir­ming­ham vor, den Sitz der Orga­ni­sa­ti­on. Wam­pold und Cara­ci­ki hal­ten fest, ein Schieds­ver­fah­ren wür­de den Streit einem US-Bun­des­ge­richt ent­zie­hen: Dort könn­te die Beweis­erhe­bung inter­ne Kor­re­spon­denz von IRW offen­le­gen, und der Sank­ti­ons­vor­wurf wür­de nach ame­ri­ka­ni­schem Recht geprüft. Bei­des habe IRW allen Grund zu ver­mei­den.8 In der Anhö­rung vom 15. Juli 2026 wies das Gericht bei­de Par­tei­en an, zunächst die ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Streit­bei­le­gungs­me­cha­nis­men aus­zu­schöp­fen. Sechs Mona­te nach Kla­ge­ein­rei­chung ist damit wei­ter­hin offen, wo der Fall über­haupt ver­han­delt wird. Mit dem Aus­schluss hat IRW den Kon­flikt nun außer­halb des Gerichts­saals vor­an­ge­trie­ben. Der US-Zweig reagier­te noch am 12. Sep­tem­ber 2026 mit einer schar­fen Stel­lung­nah­me: IRW habe die Abstim­mung in der Gene­ral­ver­samm­lung erzwun­gen, wäh­rend das gericht­lich ange­ord­ne­te Ver­fah­ren lief; der Schritt sei ein Manö­ver in böser Absicht, das die von IRUSA ein­ge­for­der­te Rechen­schaft umge­hen sol­le und ins Lee­re gehe. Die Tren­nung habe man seit mehr als zwei Jah­ren selbst betrie­ben, und zwar auf Drän­gen der US-Regie­rung als der eige­nen Auf­sichts­in­stanz.9

Neu­er Name ohne ein Wort zum Aus­schluss

Die Tren­nung hat für bei­de Sei­ten einen hohen Preis. IRUSA ver­liert eine Mar­ke, unter der sie seit ihrer Grün­dung 1993 fir­mier­te. Am 15. Sep­tem­ber 2026, drei Tage nach dem Aus­schluss, gab die Orga­ni­sa­ti­on ihren neu­en Namen bekannt: IDEA, aus­ge­schrie­ben Isla­mic Deve­lo­p­ment & Empower­ment in Ame­ri­ca.10 Den Wan­del begrün­det sie mit einer stra­te­gi­schen Ver­la­ge­rung von der Not­hil­fe hin zu lang­fris­ti­ger Ent­wick­lungs­ar­beit und mit der Beto­nung ihrer eigen­stän­di­gen ame­ri­ka­nisch-mus­li­mi­schen Iden­ti­tät. Recht­lich bleibt nach eige­ner Dar­stel­lung alles beim Alten: die­sel­be 501(c)(3)-Körperschaft, die­sel­be Steu­er­num­mer (EIN 95–4453134), die­sel­be Füh­rung. Geschäfts­füh­rer Ahmed She­hata schrieb, die Orga­ni­sa­ti­on sei ihrem alten Namen ent­wach­sen; sie sei von Regu­lie­rungs­be­hör­den und insti­tu­tio­nel­len Part­nern bestän­dig mit der bri­ti­schen IRW ver­wech­selt wor­den, und der neue Name räu­me die­se Mehr­deu­tig­keit aus.11 Die Umbe­nen­nung selbst kom­mu­ni­zier­te die Orga­ni­sa­ti­on ohne jeden Hin­weis auf den Aus­schluss. Ihre Stel­lung­nah­me vom Tag der Abstim­mung hat­te die Tren­nung noch offen­siv begrün­det: mit der anhal­ten­den Über­prü­fung der Mut­ter­or­ga­ni­sa­ti­on durch aus­län­di­sche wie ame­ri­ka­ni­sche Behör­den, Finanz­in­sti­tu­te und inter­na­tio­na­le huma­ni­tä­re Gre­mi­en, von Ter­ror­vor­wür­fen über anti­se­mi­ti­sche Äuße­run­gen der Füh­rung bis zu Kon­to­schlie­ßun­gen und Ein­stu­fun­gen durch aus­län­di­sche Regie­run­gen. Es bleibt als ent­schei­den­de Fra­ge zu beob­ach­ten, wem die Spen­den­gel­der aus den USA von IDEA künf­tig zuflie­ßen.

Mil­lio­nen­ver­lust und die offe­ne Fra­ge der Gemein­nüt­zig­keit

IRW wie­der­um ver­liert laut ihrem Jah­res­be­richt 2025 ihre zweit­größ­te Ein­nah­me­quel­le: IRUSA steu­er­te 36,8 Mil­lio­nen Pfund bei, rund 13 Pro­zent der Gesamt­ein­nah­men der Föde­ra­ti­on. Nur Groß­bri­tan­ni­en lag mit 54,2 Mil­lio­nen Pfund (20 Pro­zent) dar­über, dar­un­ter staat­li­che Mit­tel des For­eign, Com­mon­wealth and Deve­lo­p­ment Office.12

Zugleich bleibt die IRS-Prü­fung, die Über­prü­fung des Gemein­nüt­zig­keits­sta­tus, die den Bruch aus­lös­te, anhän­gig. Der Ways-and-Means-Aus­schuss hat­te sei­ne Vor­wür­fe am Ver­hal­ten von IRUSA selbst fest­ge­macht und wer­te­te bereits die Kla­ge vom März 2026 als Erfolg der eige­nen Auf­sichts­ar­beit.13 IRUSA liest die Vor­ge­schich­te anders: Der Aus­schuss habe ihr kein eige­nes Fehl­ver­hal­ten vor­ge­hal­ten und sich aus­schließ­lich auf die Vor­wür­fe gegen IRW gestützt.14 Der Wort­laut des Schrei­bens vom Sep­tem­ber 2024, das IRUSA ein Ver­hal­ten zur mut­maß­li­chen Unter­stüt­zung einer als ter­ro­ris­tisch ein­ge­stuf­ten Orga­ni­sa­ti­on zuschrieb, steht die­ser Dar­stel­lung ent­ge­gen. Ob dem Aus­schuss die Tren­nung von IRW genügt, ist des­halb unge­wiss.

Zum Wei­ter­le­sen

Bei AK Polis zum inter­na­tio­na­len Isla­mic-Reli­ef-Netz­werk erschie­nen:

Zum anhän­gi­gen deut­schen För­der­skan­dal um Isla­mic Reli­ef:

End­no­ten

  1. Isla­mic Reli­ef World­wi­de (12. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef Worldwide’s Inter­na­tio­nal Gene­ral Assem­bly votes to remo­ve Isla­mic Reli­ef USA from the fede­ra­ti­on. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  2. Isla­mic Reli­ef World­wi­de (12. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef Worldwide’s Inter­na­tio­nal Gene­ral Assem­bly votes to remo­ve Isla­mic Reli­ef USA from the fede­ra­ti­on. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  3. Saman­tha Wam­pold / Leo­nel Cara­ci­ki (15. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef World­wi­de Severs Ties with U.S. Branch. In: The Thre­at. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  4. Vgl. 3. Zudem: AK Polis (15. Juli 2026): »Isla­mic Reli­ef World­wi­de Under Pres­su­re«. GWU-Paper doku­men­tiert Ergeb­nis­se trans­na­tio­na­ler Recher­chen. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  5. Vgl. 3. ↩︎
  6. Sey­ran Ateş / Sig­rid Herr­mann (23. Mai 2026): Auf­de­ckung des Fal­les Aus­wär­ti­ges Amt und Isla­mic Reli­ef. Deut­sche Steu­er­mil­lio­nen »im Blind­flug« (Rech­nungs­hof) in die Kriegs­re­gi­on Nah­ost. In: AK Polis. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  7. Saman­tha Wam­pold / Leo­nel Cara­ci­ki (15. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef World­wi­de Severs Ties with U.S. Branch. In: The Thre­at. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  8. Saman­tha Wam­pold / Leo­nel Cara­ci­ki (15. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef World­wi­de Severs Ties with U.S. Branch. In: The Thre­at. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  9. Isla­mic Reli­ef USA (12. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef USA state­ment on IRW fede­ra­ti­on mem­ber­ship sta­tus. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  10. IDEA (15. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef USA announ­ces rebrand to IDEA. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  11. IDEA (15. Sep­tem­ber 2026): Why IDEA. A Mes­sa­ge From the CEO. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  12. Saman­tha Wam­pold / Leo­nel Cara­ci­ki (15. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef World­wi­de Severs Ties with U.S. Branch. In: The Thre­at. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  13. U.S. House Com­mit­tee on Ways and Means (30. März 2026): Ways & Means Inves­ti­ga­ti­on Leads to Tax-Exempt Orga­niza­ti­on Cut­ting Ties with Ter­ro­rist-Affi­lia­ted Group. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎
  14. Isla­mic Reli­ef USA (12. Sep­tem­ber 2026): Isla­mic Reli­ef USA state­ment on IRW fede­ra­ti­on mem­ber­ship sta­tus. Online ver­füg­bar unter: LINK ↩︎