Die Analyse zeichnet die fast hundertjährige Geschichte der Bewegung nach – von ihren Anfängen in Ägypten bis zu ihren heutigen Ausprägungen weltweit. Beleuchtet werden insbesondere die Dynamik der Organisation in der arabischen Welt, die Rolle der Ennahda in Tunesien sowie der Hamas.
In der Zusammenfassung heißt es:
Die Muslimbruderschaft bleibt weiterhin schwer zu fassen. Die Beispiele haben gezeigt wie sich Gruppen der Organisation, immer auch im Wechselspiel mit den jeweiligen Staaten, an die jeweiligen Gegebenheiten entwickelt und angepasst haben. Nach einem Moment des Erfolges während des arabischen Frühlings sind die Gruppen der Organisation heute erneut unter Druck. In vielen Staaten ist die Muslimbruderschaft verboten. Innerhalb des islamistischen Spektrums konkurriert sie mit einer Vielzahl neuer Gruppen. Beinahe einhundert Jahre nach ihrer Entstehung ist offen, welchen Weg die weitere Entwicklung der Organisation nehmen wird.
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- Dossier (37 Seiten PDF): Download bei parlament.gv.at (archiviert)
