Rechts­an­walt Ger­hard Stra­te über Isla­mo-Links­extre­mis­mus: »Von allen guten Geis­tern ver­las­sen«

In einem Cicero-Beitrag beschreibt der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate, einer der bekanntesten deutschen Strafverteidiger, die aus seiner Sicht zugespitzte Lage jüdischen Lebens in Europa. Er thematisiert politische Reaktionen westlicher Staaten, islamistischen Antisemitismus sowie ideologische Bündnisse zwischen Islamisten und Teilen der politischen Linken.

Stra­te stellt ein­gangs die Fra­ge nach der per­sön­li­chen Sicher­heit von Juden in »New York, Paris, Lon­don, Ber­lin oder einem Traum­strand in Aus­tra­li­en«. In Euro­pa, ins­be­son­de­re nach dem 7. Okto­ber 2023, dem Über­fall der Hamas auf Isra­el, wür­de der uralte Anti­se­mi­tis­mus wie­der sein Haupt erhe­ben und sich im neu­en Gewand zei­gen.

Selbst ehe­mals nam­haf­te Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen wie Amnes­ty Inter­na­tio­nal wür­den dar­an mit­wir­ken. All­zu vie­le Men­schen schei­nen für den Ter­ror sogar Ver­ständ­nis zu ent­wi­ckeln. »Kolo­ni­al­ge­schich­te, west­li­che Schuld, White Supre­ma­cy, RAF-Roman­tik, Anti­zio­nis­mus, Isra­el­kri­tik, Anti­im­pe­ria­lis­mus – die Asso­zia­ti­ons­ket­ten sind eben­so was­ser­dicht und unzer­reiß­bar wie unlo­gisch. In die­sen Krei­sen ist man sich einig, dass mit Isra­el zugleich der Faschis­mus besiegt wür­de, wäh­rend man selbst es mit faschis­ti­schen Sym­bo­len und Metho­den nicht so genau nimmt. Der Zweck hei­ligt schließ­lich die Mit­tel.«

Zugleich the­ma­ti­siert er poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen in west­li­chen Staa­ten. Abschlie­ßend hält er fest:

»Wäh­rend 56 Natio­nen auf der Erde isla­misch domi­niert sind – Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich noch nicht mit­ge­rech­net –, exis­tiert nur ein ein­zi­ges jüdi­sches Land: Isra­el. Es ist so klein, dass sein Name auf der Land­kar­te des Nahen Ostens nicht ein­mal Platz hat. Sei­ne Aus­lö­schung wird auch von jun­gen Euro­pä­ern pro­pa­gan­dis­tisch betrie­ben, im Tausch gegen mög­lichst vie­le Insta­gram-Likes. Die intel­lek­tu­el­le Schä­big­keit des Isla­mo­gauchis­me hat längst jedes Maß ver­lo­ren und ist von allen guten Geis­tern ver­las­sen.

Doch es gibt auch eine gute Nach­richt für die neu­en, woken Juden­has­ser: Ihre Nach­kom­men wer­den sich ihrer nicht schä­men müs­sen. Anders als ihre Vor­fah­ren wer­den sie samt ihren Kin­dern gemein­sam mit den Juden unter­ge­hen, wenn die mor­schen Däm­me gegen den fun­da­men­ta­lis­ti­schen Islam bre­chen. Denn sie sind nichts als nütz­li­che Idio­ten. Ein Blick in die Geschich­te der ira­ni­schen Revo­lu­ti­on wür­de ihnen ihr Schick­sal zei­gen: Dort wur­den die lin­ken Kräf­te, die Sei­te an Sei­te mit Kho­mei­ni für den Sturz des Schah gekämpft hat­ten, nach dem gemein­sa­men Sieg ein­fach – hin­ge­rich­tet.«