FEMY­SOs »Akti­ons­tag gegen Isla­mo­pho­bie« unter EU-Flag­ge: AK Polis und CERIF fol­gen der Geld­spur

Das von deut­schen und fran­zö­si­schen Behör­den der Mus­lim­bru­der­schaft zuge­rech­ne­te FEMY­SO-Netz­werk bewirbt sei­ne Brüs­se­ler Kon­fe­renz am 21. Sep­tem­ber 2026 mit dem Hin­weis »Co-fun­ded by the Euro­pean Uni­on«, unge­ach­tet des berich­te­ten Aus­schlus­ses durch das Prä­si­di­um des Euro­päi­schen Par­la­ments vom 7. Juli. Die gemein­sa­me Unter­su­chung mit dem Pari­ser CERIF rekon­stru­iert, wie das Geld fließt, und zeigt in sie­ben Vor­schlä­gen den Weg zu einem Ende der EU-För­de­rung fré­ris­ti­scher Netz­wer­ke.

Die Isla­mis­mus-Defi­ni­ti­on des 9/11 Memo­ri­al & Muse­um

Das Natio­nal Sep­tem­ber 11 Memo­ri­al & Muse­um in New York City steht bei der Dar­stel­lung der Anschlä­ge vor einer heik­len Auf­ga­be: Es muss erklä­ren, wer die Täter waren und was sie antrieb, und es muss dabei ver­mei­den, eine Welt­re­li­gi­on mit rund zwei Mil­li­ar­den Anhän­gern unter Gene­ral­ver­dacht zu stel­len. Die his­to­ri­sche Aus­stel­lung löst die­se Auf­ga­be über ein Sys­tem klar getrenn­ter Begrif­fe. Zwei Tafeln und eine Gra­fik defi­nie­ren Islam, Isla­mis­mus, Sala­fis­mus und Dschi­ha­dis­mus als vier Ebe­nen, von denen jede eine klei­ne Teil­men­ge der vor­he­ri­gen bil­det.

»Damit schützt man nicht Mus­li­me, son­dern Isla­mis­ten« – Ali Ertan Toprak in der Jüdi­schen All­ge­mei­nen nach dem isla­mis­ti­schen Anschlag auf den CSD Ber­lin

Ali Ertan Toprak, Bun­des­vor­sit­zen­der der Kur­di­schen Gemein­de Deutsch­land, Ehren­prä­si­dent der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Immi­gran­ten­ver­bän­de in Deutsch­land (BAGIV) und Mit­grün­der des AK Polis, rech­net mit einem ein­ge­üb­ten Reflex ab: der Beteue­rung, mit dem Islam habe das alles nichts zu tun. Wer Begrif­fe wie anti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus dazu benut­ze, den Isla­mis­mus gegen Kri­tik abzu­schir­men, schüt­ze am Ende die Isla­mis­ten. Den Preis dafür zahl­ten auch die Mus­li­me selbst.

Nach dem isla­mis­ti­schen Anschlag auf den CSD Ber­lin: Thier­ry Cher­vel über »jene müh­sam erkämpf­te Frei­heit«

Thier­ry Cher­vel hat im Per­len­tau­cher einen Kom­men­tar zum isla­mis­ti­schen Anschlag auf den CSD Ber­lin ver­öf­fent­licht. Dar­in zeigt er am Bei­spiel des schwu­len Paa­res aus der Akzep­tanz­kam­pa­gne für Viel­falt im Islam und der abwer­ten­den Reak­ti­on des Islam­rats­vor­sit­zen­den Bur­han Kesi­ci (»Abnor­ma­li­tä­ten«), dass es um die sexu­el­le Frei­heit geht – die­sel­be Frei­heit, die der Atten­tä­ter ange­grif­fen hat.

Wis­sen­schafts­se­na­to­rin Maryam Blu­men­thal (Grü­ne): Vor­schlag »Gedenk­stät­te für Opfer des Isla­mis­mus« hat »etwas sehr Ver­söhn­li­ches«

Am 24. Juli 2026 jährt sich zum zwei­ten Mal das Ver­bot des Isla­mi­schen Zen­trums Ham­burg (IZH). Wis­sen­schafts­se­na­to­rin Maryam Blu­men­thal (Bünd­nis 90/Die Grü­nen) unter­stützt die Idee, die IZH-Lie­gen­schaf­ten an der Außen­als­ter als Ort des Geden­kens wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, und den Vor­schlag einer »Gedenk­stät­te für die Opfer des Isla­mis­mus«. Auch aus der Ham­bur­gi­schen Bür­ger­schaft kommt grü­ne Unter­stüt­zung.

»Abnor­ma­li­tä­ten«! Was der Islam­rats­vor­sit­zen­de Kesi­ci im ZDF zur Norm erklärt – und was die Fak­ten sagen

Im ZDF-For­mat »Forum am Frei­tag« vom 8. Mai 2026 bezeich­net der Vor­sit­zen­de des Islam­rats für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, Bur­han Kesi­ci, die vier Moti­ve der Akzep­tanz­kam­pa­gne zur Viel­falt im Islam »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min« als »Abnor­ma­li­tä­ten«. Die Daten zei­gen: Er erklärt damit das real exis­tie­ren­de mus­li­mi­sche Leben in Deutsch­land zur Abwei­chung. Das wirft Fra­gen auf – vor allem an jene, die den Islam­rat als Reprä­sen­tan­ten »der« Mus­li­me legi­ti­mie­ren. In der Poli­tik beginnt die Klä­rung bereits: Beim Neu­köll­ner Inte­gra­ti­ons­dia­log im Juni 2026 ver­or­te­te SPD-Staats­se­kre­tär Aziz Bozk­urt den Islam­rats­vor­sit­zen­den »klar im isla­mis­ti­schen Bereich« – und stell­te fest: »Kesi­ci ist wie Höcke.«
+++ Mit Update nach dem isla­mis­ti­schen CSD-Anschlag +++

Poli­ti­scher Islam als Prüf­stein: »Die Gren­zen der Tole­ranz« von Micha­el Schmidt-Salo­mon

Der Phi­lo­soph und Vor­stands­spre­cher der Giord­a­no-Bru­no-Stif­tung, Micha­el Schmidt-Salo­mon, hat 2016 bei Piper eine Streit­schrift zur deut­schen Islam­de­bat­te vor­ge­legt. Sie lie­fert belast­ba­re Defi­ni­tio­nen, his­to­ri­sche Bele­ge und ein drei­stu­fi­ges Prüf­sche­ma für den Umgang mit dem Poli­ti­schen Islam. Wer ver­ste­hen will, war­um die Rede vom »Poli­ti­schen Islam« ana­ly­tisch trag­fä­hig ist und wo zugleich die Fall­stri­cke der Islam­kri­tik lie­gen, fin­det hier bis heu­te eine der klars­ten Grund­le­gun­gen.

Vol­ler Rat­haus-Saal in Neu­kölln: Der Tages­spie­gel über die Dia­log-Ver­an­stal­tung zur Mus­lim­bru­der­schaft in Ber­lin

Rund 150 Gäs­te, besetz­te Empo­ren, Poli­zei- und Per­so­nen­schutz im Bezirks­rat­haus: Der Tages­spie­gel berich­tet aus­führ­lich vom ers­ten »Neu­köll­ner Dia­log für Inte­gra­ti­on« am 19. Juni 2026, bei dem über die Mus­lim­bru­der­schaft in Ber­lin, die Neu­köll­ner Begeg­nungs­stät­te und die Kon­tak­te des SPD-Frak­ti­ons­chefs Raed Saleh dis­ku­tiert wur­de.

Hand­rei­chung von DEVI: »Isla­mis­mus – Strö­mun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen, Sym­bo­le«

Der Ber­li­ner Ver­ein DEVI – Ver­ein für Demo­kra­tie und Viel­falt in Schu­le und beruf­li­cher Bil­dung – hat eine neue Bro­schü­re zum The­men­feld Isla­mis­mus ver­öf­fent­licht. Der rund 30-sei­ti­ge Leit­fa­den rich­tet sich an Lehr­kräf­te, Schul­so­zi­al­ar­bei­ter und päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te und bie­tet einen pra­xis­na­hen Über­blick über die wich­tigs­ten Strö­mun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen und Sym­bo­le des Isla­mis­mus in Deutsch­land.

ZDF-Maga­zin »Forum am Frei­tag« berich­tet über Akzep­tanz­kam­pa­gne zur Viel­falt im Islam

Das ZDF-Maga­zin »Forum am Frei­tag« hat am 8. Mai 2026 über die Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min« berich­tet. Im Mit­tel­punkt des 15-minü­ti­gen Bei­trags ste­hen Fra­gen der Viel­falt, Selbst­be­stim­mung und des inner­is­la­mi­schem Plu­ra­lis­mus. Durch die Sen­dung führt der Islam­wis­sen­schaft­ler und Mode­ra­tor Abdul-Ahmad Ras­hid. In Inter­views kom­men Sey­ran Ateş, Sineb El Mas­rar und Bur­han Kesi­ci zu Wort.