»Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« – Akzeptanzkampagne für Vielfalt und Selbstbestimmung im Islam gestartet
Heute ist die Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« offiziell gestartet. Getragen wird sie vom Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerk, der Ibn Rushd-Goethe Moschee und dem Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis). Die Staffel 1 zeigt vier Motive: eine muslimische Lehrerin ohne Kopftuch, eine interkulturelle Familie, ein schwules Paar und eine gesellige Szene mit Alkohol. Damit setzt sie ein Zeichen für Selbstbestimmung und innerislamischen Pluralismus. Zugleich will sie über die Hegemoniekonzepte der »Islamfeindlichkeit« und »Islamophobie« sowie über den Islamismus als wichtigste Ursache der Muslimenfeindlichkeit aufklären.
Halal-Kommerz mit Islamisten

Was haben Unternehmen wie Haribo, Nordzucker, Biofino oder die Pommes Freunde mit Islamismus zu tun? Dieser Frage geht Sineb El Masrar nach und rückt den wachsenden Halal-Markt jenseits rein ökonomischer Betrachtungen in den Fokus. Denn unter den Halal-Zertifizierungsstellen befinden sich Organisationen, die von Sicherheitsbehörden als islamistisch eingestuft werden.
Hamburg: Vom Mullah-Zentrum zur »Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus«

In Hamburg fordert ein weltanschaulich plurales Bündnis, das beschlagnahmte Mullah-Zentrum an der Außenalster in eine »Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus« umzuwandeln. Das Konzept »Fünf Pfeiler gegen Islamismus« ergänzt: eine Moschee für islamische Spiritualität unter verfassungskonformer Trägerschaft, eine Dokumentationsstelle Politischer Islam, einen Jugend-Bildungscampus sowie ein Jina-Kulturzentrum. Dies ist ein Kurswechsel und künftig soll gelten: erinnern, dokumentieren, aufklären – aus Hamburg, für Deutschland und die Welt.
BMI richtet »Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung« als ständiges Gremium ein

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat am 21. November 2025 einen weiteren Baustein der Strategie zur Bekämpfung des Islamismus in Deutschland vorgestellt: ein breit aufgestellter Beraterkreis soll den im Koalitionsvertrag vereinbarten Bund-Länder-Aktionsplan erarbeiten und den legalistischen Islamismus sowie den ideologischen Nährboden islamistischer Radikalisierung stärker in den Blick nehmen.
Terminhinweis 12. September im Willy-Brandt-Haus in Berlin: Die Muslimbruderschaft (MB) – Agenda, Strukturen und politische Antworten

Mit Dr. Florence Bergeaud-Blackler, Autorin des französischen Sachbuch-Bestsellers »Kalifat nach Plan. Frérismus und seine Netzwerke in Europa«, sowie Beiträgen weiterer renommierter Fachleute.
Zielgruppe sind Mandats- und Funktionsträger*innen der SPD, Fachöffentlichkeit und Medien.
Islamfeindlichkeit und Muslimenfeindlichkeit – das ist nicht dasselbe

In Mitteilungen von Behörden und in öffentlichen Debatten werden beide Begriffe oft gleichgesetzt. Dabei richtet sich »Islamfeindlichkeit« gegen eine Religion – »Muslimenfeindlichkeit« gegen Menschen. Der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber erläutert, warum dieser Unterschied nicht nur semantisch, sondern grundrechtlich bedeutsam ist und warum Präzision in der Sprache auch Klarheit in der Sache bedeutet.
Islamistische Grundschüler – Ahmad Mansour und Oliver Mayer-Rüth im BR-Podcast
Ahmad Mansour und Oliver Mayer-Rüth diskutieren in dieser Folge des BR-Podcasts »Kaffee, extra schwarz«, wie dem bundesweit zunehmenden Islamismus an Schulen Einhalt geboten werden kann.
Strenggläubig, muslimisch, desintegrierend – die Kita der Zukunft?
In Brennpunktvierteln fehlen besonders viele Kita-Plätze – ausgerechnet dort, wo frühkindliche Bildung besonders notwendig wäre. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt alarmierende Versorgungsunterschiede. Der WELT-Bericht vom 13. Mai 2025 warnt: Diese Lücke könnte künftig von Akteuren geschlossen werden, deren Nähe zu problematischen Islamverbänden Integration und gesellschaftlichen Miteinander eher behindert als fördert.
Murat Kayman im BPP-Heft »Islamismus« über die Rolle der Islamverbände
Kaymann schreibt: Die Verwendung des Begriffs „Islamismus“ läuft stets Gefahr, Muslime und Islamisten gleichzusetzen. Im Interesse insbesondere der muslimischen Religionsgemeinschaften müsste es daher liegen, für differenzierte Klärung zu sorgen. Doch bislang versagen sie auf ganzer Linie.
BPB-Heft »Islamismus« – Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 2025
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat in ihrer Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) die Ausgabe 16–19/2025 dem Thema »Islamismus« gewidmet. Diese Ausgabe bietet eine umfassende Analyse des Islamismus als politische Ideologie, die den Islam als zentrale Quelle für Staat, Politik und Gesellschaft betrachtet.