Hand­rei­chung von DEVI: »Isla­mis­mus – Strö­mun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen, Sym­bo­le«

Der Ber­li­ner Ver­ein DEVI – Ver­ein für Demo­kra­tie und Viel­falt in Schu­le und beruf­li­cher Bil­dung – hat eine neue Bro­schü­re zum The­men­feld Isla­mis­mus ver­öf­fent­licht. Der rund 30-sei­ti­ge Leit­fa­den rich­tet sich an Lehr­kräf­te, Schul­so­zi­al­ar­bei­ter und päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te und bie­tet einen pra­xis­na­hen Über­blick über die wich­tigs­ten Strö­mun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen und Sym­bo­le des Isla­mis­mus in Deutsch­land.

ZDF-Maga­zin »Forum am Frei­tag« berich­tet über Akzep­tanz­kam­pa­gne zur Viel­falt im Islam

Das ZDF-Maga­zin »Forum am Frei­tag« hat am 8. Mai 2026 über die Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min« berich­tet. Im Mit­tel­punkt des 15-minü­ti­gen Bei­trags ste­hen Fra­gen der Viel­falt, Selbst­be­stim­mung und des inner­is­la­mi­schem Plu­ra­lis­mus. Durch die Sen­dung führt der Islam­wis­sen­schaft­ler und Mode­ra­tor Abdul-Ahmad Ras­hid. In Inter­views kom­men Sey­ran Ateş, Sineb El Mas­rar und Bur­han Kesi­ci zu Wort.

Isla­mi­sche Viel­falt, Ift­ar und Start der Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min«

In der Ber­li­ner Ibn Rushd-Goe­the-Moschee tra­fen sich am Frei­tag­abend rund 70 Gäs­te zu einer Ver­an­stal­tung über die Viel­falt mus­li­mi­schen Lebens in Deutsch­land und zum Start der Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min«. Ein­ge­la­den hat­ten die Moschee, der Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam sowie das Mernissi–de Gou­ges Bil­dungs- und Sozi­al­werk. Ein Bericht von Astrid War­burg-Man­they in hpd.de.

»Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min« – Akzep­tanz­kam­pa­gne für Viel­falt und Selbst­be­stim­mung im Islam gestar­tet

Heu­te ist die Akzep­tanz­kam­pa­gne »Ich bin Mus­lim / Ich bin Mus­li­min« offi­zi­ell gestar­tet. Getra­gen wird sie vom Mer­nis­si-de Gou­ges Bil­dungs- und Sozi­al­werk, der Ibn Rushd-Goe­the Moschee und dem Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis). Die Staf­fel 1 zeigt vier Moti­ve: eine mus­li­mi­sche Leh­re­rin ohne Kopf­tuch, eine inter­kul­tu­rel­le Fami­lie, ein schwu­les Paar und eine gesel­li­ge Sze­ne mit Alko­hol. Damit setzt sie ein Zei­chen für Selbst­be­stim­mung und inner­is­la­mi­schen Plu­ra­lis­mus. Zugleich will sie über die Hege­mo­nie­kon­zep­te der »Islam­feind­lich­keit« und »Isla­mo­pho­bie« sowie über den Isla­mis­mus als wich­tigs­te Ursa­che der Mus­li­men­feind­lich­keit auf­klä­ren.

Halal-Kom­merz mit Isla­mis­ten

Was haben Unter­neh­men wie Hari­bo, Nord­zu­cker, Bio­fi­no oder die Pom­mes Freun­de mit Isla­mis­mus zu tun? Die­ser Fra­ge geht Sineb El Mas­rar nach und rückt den wach­sen­den Halal-Markt jen­seits rein öko­no­mi­scher Betrach­tun­gen in den Fokus. Denn unter den Halal-Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len befin­den sich Orga­ni­sa­tio­nen, die von Sicher­heits­be­hör­den als isla­mis­tisch ein­ge­stuft wer­den.

Ham­burg: Vom Mul­lah-Zen­trum zur »Gedenk­stät­te für die Opfer des Isla­mis­mus«

In Ham­burg for­dert ein welt­an­schau­lich plu­ra­les Bünd­nis, das beschlag­nahm­te Mul­lah-Zen­trum an der Außen­als­ter in eine »Gedenk­stät­te für die Opfer des Isla­mis­mus« umzu­wan­deln. Das Kon­zept »Fünf Pfei­ler gegen Isla­mis­mus« ergänzt: eine Moschee für isla­mi­sche Spi­ri­tua­li­tät unter ver­fas­sungs­kon­for­mer Trä­ger­schaft, eine Doku­men­ta­ti­ons­stel­le Poli­ti­scher Islam, einen Jugend-Bil­dungs­cam­pus sowie ein Jina-Kul­tur­zen­trum. Dies ist ein Kurs­wech­sel und künf­tig soll gel­ten: erin­nern, doku­men­tie­ren, auf­klä­ren – aus Ham­burg, für Deutsch­land und die Welt.

BMI rich­tet »Bera­ter­kreis Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on und Isla­mis­mus­be­kämp­fung« als stän­di­ges Gre­mi­um ein

Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) hat am 21. Novem­ber 2025 einen wei­te­ren Bau­stein der Stra­te­gie zur Bekämp­fung des Isla­mis­mus in Deutsch­land vor­ge­stellt: ein breit auf­ge­stell­ter Bera­ter­kreis soll den im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­ten Bund-Län­der-Akti­ons­plan erar­bei­ten und den lega­lis­ti­schen Isla­mis­mus sowie den ideo­lo­gi­schen Nähr­bo­den isla­mis­ti­scher Radi­ka­li­sie­rung stär­ker in den Blick neh­men.

Ter­min­hin­weis 12. Sep­tem­ber im Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin: Die Mus­lim­bru­der­schaft (MB) – Agen­da, Struk­tu­ren und poli­ti­sche Ant­wor­ten

Mit Dr. Flo­rence Ber­geaud-Black­ler, Autorin des fran­zö­si­schen Sach­buch-Best­sel­lers »Kali­fat nach Plan. Fré­ris­mus und sei­ne Netz­wer­ke in Euro­pa«, sowie Bei­trä­gen wei­te­rer renom­mier­ter Fach­leu­te.
Ziel­grup­pe sind Man­dats- und Funktionsträger*innen der SPD, Fach­öf­fent­lich­keit und Medi­en.

Islam­feind­lich­keit und Mus­li­men­feind­lich­keit – das ist nicht das­sel­be

In Mit­tei­lun­gen von Behör­den und in öffent­li­chen Debat­ten wer­den bei­de Begrif­fe oft gleich­ge­setzt. Dabei rich­tet sich »Islam­feind­lich­keit« gegen eine Reli­gi­on – »Mus­li­men­feind­lich­keit« gegen Men­schen. Der Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Armin Pfahl-Traugh­ber erläu­tert, war­um die­ser Unter­schied nicht nur seman­tisch, son­dern grund­recht­lich bedeut­sam ist und war­um Prä­zi­si­on in der Spra­che auch Klar­heit in der Sache bedeu­tet.