BMI rich­tet »Bera­ter­kreis Isla­mis­mus­prä­ven­ti­on und Isla­mis­mus­be­kämp­fung« als stän­di­ges Gre­mi­um ein

Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) hat am 21. Novem­ber 2025 einen wei­te­ren Bau­stein der Stra­te­gie zur Bekämp­fung des Isla­mis­mus in Deutsch­land vor­ge­stellt: ein breit auf­ge­stell­ter Bera­ter­kreis soll den im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­ten Bund-Län­der-Akti­ons­plan erar­bei­ten und den lega­lis­ti­schen Isla­mis­mus sowie den ideo­lo­gi­schen Nähr­bo­den isla­mis­ti­scher Radi­ka­li­sie­rung stär­ker in den Blick neh­men.

»Die Lie­be zum Hass. Isra­el, 7. Okto­ber 2023« von Abdel-Hakim Ourghi

Der Frei­bur­ger Islam­wis­sen­schaft­ler Abdel-Hakim Ourghi zeigt in »Die Lie­be zum Hass«, wie tief der isla­mi­sche Anti­se­mi­tis­mus reicht und war­um er nicht nur in isla­mi­schen Mehr­heits­ge­sell­schaf­ten, son­dern auch in Deutsch­land und ande­ren west­li­chen Gesell­schaf­ten um sich greift. Scho­nungs­los legt er die Ursa­chen und Fol­gen des Hamas-Mas­sa­kers vom 7. Okto­ber 2023 offen.

Ter­min­hin­weis 12. Sep­tem­ber im Wil­ly-Brandt-Haus in Ber­lin: Die Mus­lim­bru­der­schaft (MB) – Agen­da, Struk­tu­ren und poli­ti­sche Ant­wor­ten

Mit Dr. Flo­rence Ber­geaud-Black­ler, Autorin des fran­zö­si­schen Sach­buch-Best­sel­lers »Kali­fat nach Plan. Fré­ris­mus und sei­ne Netz­wer­ke in Euro­pa«, sowie Bei­trä­gen wei­te­rer renom­mier­ter Fach­leu­te.
Ziel­grup­pe sind Man­dats- und Funktionsträger*innen der SPD, Fach­öf­fent­lich­keit und Medi­en.

Geschich­te und Zukunft der »Blau­en Moschee« in Ham­burg

Dr. Necla Kelek, Vor­sit­zen­de des Ver­eins Säku­la­rer Islam Ham­burg, erin­nert in die­sem Arti­kel an die Geschich­te und Bedeu­tung des ver­bo­te­nen Isla­mi­schen Zen­trums Ham­burg (IZH) – und erklärt, war­um die Blaue Moschee nie wie­der ein Zen­trum des Poli­ti­schen Islam wer­den darf. Der Text basiert auf ihrem Vor­trag »Das IZH-Ver­bot – Rück­blick, aktu­el­ler Sach­stand und offe­ne Fra­gen«, gehal­ten am 24. Juli 2025 bei der Ver­an­stal­tung »Ein Jahr IZH-Ver­bot – Bilanz und Per­spek­ti­ven« in Ham­burg.

Ter­min­hin­weis 24. Juli in Ham­burg: Ein Jahr IZH-Ver­bot – Bilanz und Per­spek­ti­ven

Am 24. Juli 2025 jährt sich das Ver­bot des Isla­mi­schen Zen­trums Ham­burg (IZH). Im Haus der Patrio­ti­schen Gesell­schaft dis­ku­tie­ren wir Bilanz und Per­spek­ti­ven – mit Hour­vash Pour­ki­an, Necla Kelek, Ahmad Man­sour, Fatih Yil­diz, Ali Ertan Toprak, Ire­ne Appiah (SPD), Anke Frie­ling (CDU), Micha­el Gwosdz (Grü­ne), Fre­de­rik Schind­ler (WELT) und rund 50 gela­de­nen Gäs­ten aus Poli­tik, Ver­wal­tung und Stadt­ge­sell­schaft.

Phil­ipp Wol­din in der WELT: Was folgt auf das IZH-Ver­bot?

Das Ver­bot des Isla­mi­schen Zen­trums Ham­burg (IZH) war ein his­to­ri­scher Ein­schnitt in die durch Tehe­ran gesteu­er­ten isla­mis­ti­schen Netz­wer­ke in Deutsch­land. Über Jahr­zehn­te wur­de die Blaue Moschee an der Als­ter vom ira­ni­schen Regime als Pro­pa­gan­da- und Über­wa­chungs­zen­trum genutzt. Seit der Schlie­ßung durch die Bun­des­re­gie­rung rin­gen ver­schie­de­ne Akteu­re um die Zukunft der Immo­bi­lie. WELT-Kor­re­spon­dent Phil­ipp Wol­din doku­men­tiert Posi­tio­nen aus Uni­on, SPD und Grü­nen – und zeigt, wie unge­klärt die Lage ist.