Geschützt: Selektiv entkonkretisiert: Zehnjahresvergleich der Islamismus-Berichterstattung des Berliner Verfassungsschutzes (2016–2025)
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»Antisemitismus, Terrorismus und politischer Islam« von Arno Tausch

Arno Tausch legt mit »Antisemitismus, Terrorismus und politischer Islam. Erkenntnisse aus internationalen Meinungsumfragen« eine quantitativ-empirische Analyse des Verhältnisses von Antisemitismus, Terrorunterstützung und Sympathien für den Politischen Islam vor. Das bei Springer VS erschienene Werk bündelt erstmals in deutscher Sprache zehn Kapitel aus vier Büchern, die der Autor zwischen 2019 und 2021 bei Springer und Palgrave Macmillan auf Englisch publizierte, und ergänzt sie um ein eigenständiges Kapitel zur »Islamizität« als Gegenmodell eines offenen, toleranten Islam.
»Muslime als Menschen erster Klasse – und alle anderen als minderwertig«: Professor Mouhanad Khorchide warnt

Im WELT-Interview vom 18. Mai 2026 äußert sich der Direktor des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster und Gründungsdekan der dort zum 1. Juli 2026 errichteten Islamisch-Theologischen Fakultät, Mouhanad Khorchide, zur Attraktivität des Islamismus bei jungen Muslimen, zu Spaltungsnarrativen im digitalen Raum, zu seinem eigenen Verständnis eines weltoffenen Islam und zum Politischen Islam.
Grün-Schwarz in Baden-Württemberg: Festhalten am bekenntnisgebundenen Islamunterricht mit der Stiftung Sunnitischer Schulrat

Heute tritt in Baden-Württemberg die neue Landesregierung von Grünen und CDU unter Ministerpräsident Cem Özdemir an. Auf Seite 57 schreibt der Koalitionsvertrag 2026–2031 den bekenntnisgebundenen Islamunterricht fort – samt der 2019 vom Land mitgegründeten Stiftung Sunnitischer Schulrat. Schon Vorgänger Kretschmann nannte das Konstrukt »verfassungsrechtlich auf Kante genäht«. Der eingeschlagene Weg gilt als »neuer Religionsetatismus« (Kreß) und angesichts gesellschaftlicher Pluralisierung und säkularer Mehrheiten als bildungspolitische Sackgasse.
Heiko Heinisch im Mena-Watch-Talk über den Politischen Islam, die Muslimbruderschaft und den hybriden Konflikt in Europa

Anlässlich des neuen Buches »Politischer Islam – eine hybride Bedrohung. Der ›Civilization Jihad‹ der Muslimbruderschaft« spricht der Historiker Heiko Heinisch über islamistische Transformationsstrategien, gesellschaftliche Einflussnahme und die langfristige Herausforderung für liberale Demokratien.
Die Islamismuskompatibilität des Islam

Wo beginnt der Islamismus? Der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber untersucht in diesem Aufsatz aus dem Jahr 2007 die Anknüpfungspunkte islamistischer Ideologie in Basis und Geschichte des Islam.
»Halal ist nicht zertifizierbar!« – Ein Beitrag von Lale Akgün
Was, wenn Halal gar nicht das ist, was die Zertifikate auf den Warenverpackungen und in den Restaurants versprechen? Lale Akgün über die stille Verwandlung eines ethischen Anspruchs in ein Milliardengeschäft, von dem auch islamistische Organisationen profitieren.
»Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas« von Heinisch / Scholz / Gustenau

Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau legen mit »Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas. Der ›Civilization Jihad‹ der Muslimbruderschaft« eine umfassende strategische Analyse der Muslimbruderschaft in Europa vor. Das bei Nomos erschienene Werk verbindet Ideologieanalyse, historische Netzwerkrekonstruktion und sicherheitspolitische Szenarienbildung zu einem Gesamtbild, das Bestrebungen des Politischen Islam erstmals systematisch als hybride Konfliktform beschreibt.
EZW zur Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin«

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) greift in einer ausführlichen Analyse die Akzeptanzkampagne »Ich bin Muslim / Ich bin Muslimin« auf, mit der Musliminnen und Muslime im Verbund mit dem Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis) den in Berlin eingeführten »Tag gegen Islamfeindlichkeit« kritisch begleiten.
Irans Außenminister und der »Politische Islam«: Araghtschis Doktorarbeit an der University of Kent (1996)

Die Dissertation des heutigen iranischen Außenministers Seyed Abbas Araghtschi bietet einen tiefen Einblick in sein ideologisches Verständnis des »Politischen Islam«. Der Politikwissenschaftler Arno Tausch zeigt, dass Araghtschi zentrale Denktraditionen islamistischer Bewegungen positiv deutet, göttliche Souveränität über Volkssouveränität stellt und die iranische Verfassungsordnung als theokratisches Modell affirmativ wertet. Zugleich wirft die Annahme dieser Arbeit an einer britischen Universität grundsätzliche Fragen an die Qualitätssicherung in der Politikwissenschaft und ihre normativen Maßstäbe auf. Der Beitrag widerspricht ausdrücklich jenen Deutungen, etwa aus der »Bundeszentrale für politische Bildung« (BPB), die den Begriff »Politischer Islam« als bloßen Kampfbegriff zurückweisen.