Ter­min­hin­weis 24. Juli in Ham­burg: Ein Jahr IZH-Ver­bot – Bilanz und Per­spek­ti­ven

Am 24. Juli 2025 jährt sich das Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH). Im Haus der Patriotischen Gesellschaft diskutieren wir Bilanz und Perspektiven – mit Hourvash Pourkian, Necla Kelek, Ahmad Mansour, Fatih Yildiz, Ali Ertan Toprak, Irene Appiah (SPD), Anke Frieling (CDU), Michael Gwosdz (Grüne), Frederik Schindler (WELT) und rund 50 geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft.

+++ Hier kli­cken für You­Tube-Video vom 24. Juli 2025 +++

Vor einem Jahr, am 24. Juli 2024, erklär­te das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um das Isla­mi­sche Zen­trum Ham­burg (IZH) für ver­bo­ten und schloss damit die wohl bedeu­tends­te Agen­tur des ira­ni­schen Mul­lah-Regimes in Deutsch­land. Der IZH-Lei­ter Moham­mad Hadi Mofatteh wur­de aus­ge­wie­sen. Zur Begrün­dung hieß es, das IZH pro­pa­gie­re eine isla­mis­ti­sche, tota­li­tä­re Ideo­lo­gie, unter­stüt­ze mit sei­nen Teil­or­ga­ni­sa­tio­nen die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on »Hizb Allah« und ver­brei­te einen aggres­si­ven Anti­se­mi­tis­mus. Über die künf­ti­ge Nut­zung der vom IZH getra­ge­nen »Blau­en Moschee« wird seit­her kon­tro­vers dis­ku­tiert.

Bis 2022 war das IZH ein prä­gen­des Mit­glied der Schura Ham­burg (SCHURA – Rat der isla­mi­schen Gemein­schaf­ten in Ham­burg). Seit 2012 unter­hält die Stadt Ham­burg einen Staats­ver­trag mit der Schura und meh­re­ren Islam­ver­bän­den. Der Ver­trag regelt unter ande­rem den Islam­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len, seel­sor­ge­ri­sche Betreu­ung in Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten, Sen­de­zei­ten im öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk sowie die För­de­rung isla­mi­scher Theo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Ham­burg.

Nach einem Jahr IZH-Ver­bot zie­hen wir eine Zwi­schen­bi­lanz: Wur­den die Zie­le des Ver­bots erreicht? Wel­che Netz­wer­ke bestehen fort – im digi­ta­len Raum sowie kon­kret in Ham­burg und bun­des­weit? Was hat der Koope­ra­ti­ons­an­satz des Staa­tes mit dem IZH über die Schura Ham­burg bewirkt? Und wel­che Per­spek­ti­ven erge­ben sich dar­aus für Poli­tik, Staat und Gesell­schaft?

Pro­gramm

Begrü­ßung
Hour­vash Pour­ki­an, Inter­na­tio­nal Women in Power (IWP) / Kul­tur­brü­cke Ham­burg

Das IZH-Ver­bot – Rück­blick, aktu­el­ler Sach­stand und offe­ne Fra­gen
Dr. Necla Kelek, Vor­sit­zen­de des Ver­eins Säku­la­rer Islam Ham­burg (VSI-HH)

Zwi­schen Hash­tag und Herr­schafts­an­spruch: Kali­fats-Demos, Tik­Tok und der jugend­li­che Isla­mis­mus auf den Stra­ßen Ham­burgs
Dr. theol. h.c. Ahmad Man­sour, Initia­ti­ve für Demo­kra­tie­för­de­rung und Extre­mis­mus­prä­ven­ti­on

Ein Dia­log: Was hat der Koope­ra­ti­ons­an­satz des Staa­tes mit dem IZH über die SCHURA Ham­burg bewirkt?
Fatih Yil­diz, Vor­sit­zen­der der SCHURA Ham­burg
Ali Ertan Toprak, Vor­sit­zen­der der Kur­di­schen Gemein­de Deutsch­land (KGD)

Dis­kus­si­ons­run­de: Ein Jahr IZH-Ver­bot – Was wur­de erreicht? Was bleibt zu tun?
Ire­ne Appiah, Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on in der Ham­bur­gi­schen Bür­ger­schaft für Kir­chen und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, Gleich­stel­lung und Anti­dis­kri­mi­nie­rung
Dr. Anke Frie­ling, stv. Vor­sit­zen­de der CDU-Frak­ti­on in der Ham­bur­gi­schen Bür­ger­schaft
Micha­el Gwosdz, Co-Vor­sit­zen­der und Spre­cher für Reli­gi­ons­po­li­tik der GRÜ­NEN-Frak­ti­on in der Ham­bur­gi­schen Bür­ger­schaft
Mode­ra­ti­on: Fre­de­rik Schind­ler, Redak­teur im Res­sort Innen­po­li­tik WELT / WELT AM SONNTAG

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­ti­on von:

  • Arbeits­kreis Poli­ti­scher Islam (AK Polis)
  • Inter­na­tio­nal Women in Power (IWP) / Kul­tur­brü­cke Ham­burg
  • Kur­di­sche Gemein­de Deutsch­land (KGD)
  • Säku­la­res Forum Ham­burg
  • Ver­ein Säku­la­rer Islam Ham­burg (VSI-HH)

📍 Ort: Haus der Patrio­ti­schen Gesell­schaft, Trost­brü­cke 6, 20457 Ham­burg
🕒 Zeit: Don­ners­tag, 24. Juli 2025, 18:00–21:30 Uhr

Teil­nah­me nur auf per­sön­li­che Ein­la­dung und mit Anmel­de­be­stä­ti­gung

Info & Anmel­dung (bis 22. Juli 2025): sekretariat@ak-polis.de