Adamek entfaltet sein Thema über eine Strukturanalyse. Drei Begriffe bilden das Gerüst: »Unterwanderung« meint die schrittweise Durchdringung von Institutionen, Bildungswesen, Medien und Politik; »Unterwerfung« die aus seiner Sicht bereitwillige Anpassung eines als links und woke beschriebenen Milieus; »Missionierung« die aus dem Ausland finanzierte Verbreitung eines streng konservativen Islam. Den Begriff »Politischer Islam« hält Adamek mit Verweis auf die Professorin Susanne Schröter für weitgehend deckungsgleich mit Islamismus.
Den strategischen Hintergrund leitet Adamek aus der Bewegungsgeschichte ab. Er folgt der These des Islamismus-Forschers Gilles Kepel, wonach 1989 – mit der Rushdie-Fatwa Khomeinis – Europa erstmals zur Einflusszone islamischer Rechtsprechung erklärt worden sei, und ordnet diesem Wendepunkt die Lehre des Muslimbruder-Vordenkers Yusuf al-Qaradawi zu: Muslime in westlichen Gesellschaften sollten die Staatsbürgerschaft annehmen, um eine »Lobby« und politische »pressure groups« zu bilden. Als frühe deutsche Blaupause zitiert Adamek die Publikation »Al-Islam« des Islamischen Zentrums München, in der der Redakteur Ahmad von Denffer das räumliche Zusammenziehen von Muslimen zu einer Art »Stadtentwicklungsprogramm« erhoben habe. Dieser Logik – Aufbau von Vorfeldorganisationen, Anschluss an Eliten, Deutung gesellschaftlicher Konflikte – folgt Adamek das ganze Buch hindurch.

Ein halbes Jahr vor Erscheinen des Buches diskutierte Adamek einige der Inhalte auf einer Veranstaltung des AK Polis im Willy-Brandt-Haus in Berlin: Sein Beitrag ist Teil des Dossiers zur Dokumentation der Veranstaltung »Die Muslimbruderschaft (MB) – Agenda, Strukturen und politische Antworten«.
Die Belege: Strategiepapiere und Geldspuren
Der dokumentarische Anspruch des Buches zeigt sich vor allem an zwei Quellen, die Adamek ausführlich auswertet. Die erste ist ein nach seiner Darstellung bei einer Durchsuchung in einem Wirtschaftsstrafverfahren sichergestellter »Vierjahresplan 2008–2011« der Muslimbruderschaft. Adamek legt offen, woher er dessen Glaubwürdigkeit ableitet: Auswerter des bayerischen Verfassungsschutzes hätten den Bericht – wie er aus zwei voneinander unabhängigen Quellen erfahren habe – als authentisch eingestuft; zudem sei bereits 2001 bei der Durchsuchung der Villa des hochrangigen Muslimbruders Youssuf Nada am Luganer See ein ähnliches Papier gefunden worden. Aus dem Plan zitiert Adamek Passagen, die Einfluss in Berufsverbänden, Medien und Eliten, den Aufbau von Vorfeldorganisationen sowie – als Fernziel – eine schrittweise Anpassung der Gesetze »in Übereinstimmung mit der islamischen Scharia« forderten. Flankierend führt er eine Analyse des niederländischen Dienstes AIVD an, die als Endziel die Schaffung und Ausbreitung eines »ultraorthodoxen muslimischen Blocks« in Westeuropa beschreibe.
Die zweite Quelle ist ein gemeinsamer Bericht von BND und Bundesamt für Verfassungsschutz aus dem Jahr 2016. Dieser benenne erstmals namentlich »Missionierungsorganisationen« aus den Golfstaaten – die Sheikh Eid bin Mohammed al-Thani Charity (Katar), die Muslim World League (Saudi-Arabien) und die Revival of Islamic Heritage Society (Kuwait) – und attestiere ihnen eine »langfristig angelegte Strategie der Einflussnahme«. Adamek macht transparent, wo seine Recherche an Grenzen stößt: Eigene Anfragen an diese Stiftungen sowie an die Qatar Charity seien unbeantwortet geblieben, bei einem Rechercheversuch in Doha habe sich stattdessen der katarische Geheimdienst »sehr persönlich« um ihn gekümmert. Wo der Geldweg dennoch nachweisbar sei, führt er ihn vor: Am Beispiel der Berliner Al-Nur-Moschee dokumentiert Adamek einen Grundstückskauf über eine zeitweise auf einer Terror-Sanktionsliste geführte saudische Stiftung und wirft dem Land Berlin vor, den vom BKA gewarnten Erwerb nicht rückgängig gemacht zu haben. Sein methodisches Muster ist durchgängig dasselbe: ein Originaldokument oder ein Registereintrag, die Konfrontation der Beteiligten mit dem Befund und die Dokumentation ihrer Antwort oder ihres Schweigens.
Die Muslimbruderschaft: Geschichte und Netzwerke
Zur Einordnung skizziert Adamek die Geschichte der 1928 von Hassan al-Banna gegründeten Bruderschaft, die ideologische Radikalisierung um Sayyid Qutb sowie – mit Verweis auf den Politikwissenschaftler Matthias Küntzel und den Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber – die antisemitische Tradition und die historische Nähe des Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, zum NS-Regime. Als langjährigen Chefideologen führt er den 2022 verstorbenen Qaradawi an, dessen Predigten bei Al Jazeera er als globale Indoktrination beschreibt.
Für die deutschen Strukturen interessiert sich Adamek weniger für Mitgliederzahlen als für die Frage formaler Greifbarkeit. Er legt ausdrücklich offen, dass er »muslimbrudernah« und »MB-Ideologie« als sein eigenes Werturteil verstanden wissen will, da sich kaum jemand offen als Mitglied zu erkennen gebe – ein Punkt, den er mit der Charakterisierung der Anthropologin Florence Bergeaud-Blackler (Direktorin des Centre Européen de Recherche et d’Information sur le Frérisme, CERIF) von den »Frèristen« als Anhängern einer Ideologie verbindet. Als Beleg für die Unschärfe formaler Mitgliedschaft führt er den Multifunktionär Ibrahim El-Zayat an, der gegen entsprechende Zuschreibungen juristisch vorgegangen sei und sie bestreite, sowie das Zitat des Muslimbruder-Kenners Shadi Hamid, die Bruderschaft sei »nicht bloß eine Organisation«, sondern eine Idee.
Dschihad um die Köpfe: Bildung als strategisches Feld
Das zentrale Recherchekapitel widmet Adamek der Frage, wie islamistische Akteure in Berlin über Kitas und Schulen Einfluss gewinnen. Seine Leitthese: Wer die Bildung von Kindern und Jugendlichen präge, beeinflusse langfristig die gesellschaftliche Entwicklung – weshalb Bildungseinrichtungen ein strategisch besonders wertvolles Feld seien, das zugleich den Zugriff auf staatliche Fördermillionen eröffne.
Den Ausgangsfall bildet das größte Kita-Projekt Berlins in der Harzer Straße in Neukölln, für das die Betreiberfirma BNIG gGmbH 4,2 Millionen Euro Fördermittel der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erhalten habe – ohne dass das Land Berlin, wie Adamek anhand der Aussagen des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Martin Hikel und des Staatssekretärs Falko Liecke darstellt, das ideologische Umfeld geprüft hätte. Über das Handelsregister rekonstruiert Adamek die Eigentümerkette: BNIG gehöre zu hundert Prozent dem European Intercultural Center (EIC), dessen Geschäftsführer Mohamed Amer zugleich Vorstand und Schatzmeister des Moscheevereins Torath e. V. an derselben Adresse sei. Amer sei ein früherer Funktionär des schiitischen Verbandes IGS und Trustee der Londoner Imam-Ali-Stiftung; Torath bezeichne sich selbst als deutsches »Verbindungsbüro« des Großayatollah as-Sistani, die Imam-Ali-Stiftung als das entsprechende Büro für Europa. Einen Mitgesellschafter des EIC und Co-Trustee, Ali Laibi J. aus Malmö, bringt Adamek mit dem Kauf einer Kopenhagener Privatschule in Verbindung, in der Behörden einem Medienbericht zufolge zum Dschihad ermutigende Unterrichtsmaterialien gefunden hätten. Den Kern seines Vorwurfs einer islamistischen Agenda stützt Adamek auf ein online abrufbares »religiöses Gutachten« zu den islamischen Bekleidungsvorschriften für Mädchen und Frauen, das in »Absprache mit Vertretern der höheren schiitischen Autoritäten« in Deutschland entstanden sei und Mohamed Amer – neben dem inzwischen abgeschobenen Leiter des verbotenen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH), Muhammad Hadi Mofatteh – selbst als eine solche Autorität ausweise. Unterzeichnet hätten es unter anderem Amers Verein Torath, das verbotene IZH und der schiitische Dachverband IGS; versandt an die Bundestagsparteien und das Büro der Deutschen Islamkonferenz im Bundesinnenministerium, habe Letzteres den Eingang bestätigt. Inhaltlich datiere das Gutachten die Religionsmündigkeit von Mädchen – und damit das Gebot der Verschleierung – auf knapp neun Jahre. Amer lässt über seinen Anwalt mitteilen, er kenne das Schreiben nicht, habe nicht daran mitgewirkt und mache es sich nicht zu eigen; die Nachfrage, ob es sich dann um eine Fälschung handele, gegen die er juristisch vorgehe, habe der Anwalt nicht beantwortet.
Über dieses Verbindungsbüro verknüpft Adamek den Kita-Betreiber mit weiteren Fatwas des Großayatollahs. Er führt as-Sistanis Würdigung des getöteten Hizbullah-Chefs Hassan Nasrallah als »einzigartigen Führer« an sowie Rechtsgutachten, die ehelichen Geschlechtsverkehr erst ab dem vollendeten neunten Lebensjahr für zulässig erklären und für dabei verursachte körperliche Schäden ein »Blutgeld« vorsehen, Muslimen die Ehe mit jüdischen oder christlichen Frauen untersagen und für Schläge gegen Frau oder Kind gestaffelte Entschädigungssätze festlegen. Den Islamwissenschaftler Armin Eschraghi zitiert Adamek mit der Einschätzung, vieles davon stehe nicht im Einklang mit den hiesigen Werten und könne, gestützt auf das Charisma einer Autorität wie as-Sistani, dazu führen, dass Menschen kriminelles Handeln religiös rechtfertigten; eine glaubwürdige Distanzierung sei daher unerlässlich. In seinem Anwaltsschreiben vom 27. Juni 2025 weist Amer jede Deutung zurück, er würde »Geschlechtsverkehr mit Kindern oder sonst Gewalt gegen Kinder oder gegen Frauen« dulden oder befördern, und betont, seine Mandantschaft sei seit über einem halben Jahrhundert von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung überzeugt; wie er zu den Fatwas seines geistlichen Oberhaupts stehe, sagt er nach Adameks Angaben jedoch nicht. Der Neuköllner Bürgermeister Hikel spricht von einem »Ayatollah-Mindset« im Widerspruch zur demokratischen Grundordnung, Staatssekretär Liecke von »beinharten« Kinderschutzaspekten und »offensichtlich Schwachstellen« im System – die für den Bau zugesagten 4,2 Millionen Euro ließen sich gleichwohl kaum noch verhindern.
Den zweiten Strang bildet die staatlich geförderte Islamische Grundschule Berlin, deren Träger, der Verein Islam-Kolleg e. V., seit 2004 nach Adameks Recherche öffentliche Mittel von rund 19,6 Millionen Euro erhalten habe. Als Beleg für die Gesinnung des Vorsitzenden Burhan Kesici zitiert Adamek eine bis heute nicht widerrufene Hausarbeit Kesicis von 1996, in der es heißt, der Islam sehe »eine Einheit zwischen Staat und Religion« vor. Hinter Schule und Verein stehe die Islamische Föderation Berlin, an die der Senat für die Organisation des Islamunterrichts bislang über 25 Millionen Euro gezahlt habe – obgleich ihr, so Adamek, mehrere vom Verfassungsschutz beobachtete Vereine angehörten, darunter die Neuköllner Begegnungsstätte, das Teiba-Kulturzentrum und der IGMG-Ortsverein Wittenau. Die Verschleierung dieser Nähe illustriert Adamek am Geschäftsführer des Islam-Kollegs, Irfan Taskiran, der 2013 zurückgetreten und drei Monate später zum Vorsitzenden der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) Berlin gewählt worden sei. Die IGMG ordnet Adamek mit dem Verfassungsschutz dem legalistischen Islamismus zu und nennt – als der Millî-Görüş-Bewegung zugerechnet – die Erbakan-Stiftung und den Saadet Europa Regionalverein Berlin, deren Orientierung am türkischen Islamisten Necmettin Erbakan er mit einem von den Behörden überlieferten antisemitischen Zitat belegt. Bildung, so Adameks Schlussfolgerung, sei damit von der Kita über die Schule bis zur Hochschule zu einem Feld strategischer Einflussnahme geworden, auf dem Berlin als »Prototyp der Unterwanderung« diene.
Vom Grundbuchregister, »Lieblings-Imam« und »Bundesmufti«
Wie Einrichtungen und Personen aus dem von ihm beschriebenen Umfeld gesellschaftliche Anerkennung und Zugang gewinnen, zeigt Adamek an zwei unterschiedlich gelagerten Fällen – der eine über stille Eigentums- und Finanzierungsfragen, der andere über Vernetzung mit politischen und kirchlichen Eliten.
Zur Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) mit ihrer Dar-Assalam-Moschee und ihrem Imam Mohamed Taha Sabri rekonstruiert er über Vereins- und Grundbuchregister: Für die Käuferseite des von der Neuapostolischen Kirche erworbenen Grundstücks habe eine IGD-Funktionärin als Bevollmächtigte unterschrieben, und der Vermieter – der Verband Interkultureller Zentren (VIZ) – sei personell mit der IGD verflochten, dessen Vorsitzender Samir Falah zugleich El-Zayats Nachfolger an der IGD-Spitze sei. Die Kaltmiete für das über 1000 Quadratmeter große Anwesen betrage nur 700 Euro, eine von Falah bestätigte »symbolische Miete«; auf die Frage nach ausländischen Geldgebern habe Sabri 2017 verneint – was, wie Adamek fairerweise festhält, nicht gelogen war, da er nach den laufenden Kosten und nicht nach dem Kauf gefragt hatte. Erst eine gemeinsame Recherche von ARD-Magazinen und der Zeit förderte 2022 Videos der Qatar Charity zutage, in denen Sabri sich dafür bedankt, dass »Menschen aus Katar« 2007 den Großteil der Kaufkosten übernommen hätten; ein Dokument der katarischen Eid Charity aus einem Datenleck weise unter der Projektnummer 584 eine knappe Viertelmillion Euro für den Kauf »einer Kirche in Berlin« aus, Empfänger sei der VIZ gewesen. 2018 habe dieser der NBS ein vierzigjähriges Erbbaurecht eingeräumt, unterzeichnet von Sabri und der VIZ-Vorsitzenden Houaida Taraji, einer früheren IGD-Funktionärin.
Die NBS sei zugleich Schauplatz einer strukturellen Weichenstellung: Am 12. März 2016 sei in ihren Räumen der Fatwa-Ausschuss Deutschland als deutsches Pendant zum Europäischen Fatwa-Rat gegründet worden, mit Gelehrten aus dem In- und Ausland bis hin zum Vorsitzenden der katarischen International Union of Muslim Scholars; Sabri, der Gastgeber, stellte das ausweichend als bloße Abstimmung von Gebetszeiten dar. Daneben trägt Adamek Indizien aus Sabris Umfeld zusammen: ein Foto mit der Vier-Finger-Geste »R4bia« der ägyptischen Muslimbrüder – für Sabri nur ein Protestsymbol gegen das Massaker auf dem gleichnamigen Kairoer Platz –, Aufnahmen mit dem sudanesischen »Feldmarschall« Swar ad-Dahab von der als Hamas-Finanzier sanktionierten Union of Good sowie Auftritte radikaler Prediger wie des Saudis Muhammad al-Arifi, bei dem 2009 der spätere IS-Bildungsminister Reda Seyam als Kameramann dabei gewesen sei. Sabri bestreitet die Vorwürfe oder will von den Hintergründen nichts gewusst haben; al-Arifi auftreten zu lassen, nennt er rückblickend »einen Fehler«. Zur Ausgewogenheit hält Adamek fest, dass Sabri Terror und Selbstmordattentate öffentlich verurteile, sich gegen antisemitische Vorfälle stelle, 2015 den Berliner Landesverdienstorden erhalten habe und vom Neuköllner Integrationsbeauftragten Arnold Mengelkoch als »verlässlicher Partner« geschätzt werde, während der frühere SPD-Abgeordnete Erol Özkaraca die personellen Überschneidungen mit der IGD für eindeutig hält. Dass die NBS heute nicht mehr im Verfassungsschutzbericht steht, führt Adamek weniger auf ihre Unbedenklichkeit als auf ein unzulängliches Verfahren zurück: 2017 habe sie vor dem Oberverwaltungsgericht die Streichung erwirkt, während eine weitere Beobachtung ausdrücklich zulässig bleibe. Der Fall zeige vor allem, wie schwer sich die Nähe zum Geflecht der Muslimbruderschaft ohne Mitgliederlisten eindeutig bestimmen lasse.
Der zweite Fall verschiebt den Blick von der Immobilie auf eine Person. Den Penzberger Imam Benjamin Idriz, den der bayerische Verfassungsschutz nach Adameks Angaben als »Anhänger der radikal-extremistischen Muslimbruderschaft« geführt habe, beschreibt Adamek als einen der versiertesten Netzwerker unter Deutschlands islamischen Akteuren. Für sein geplantes islamisches Zentrum in München habe Idriz das Münchener Forum für Islam mit einem rund vierzigköpfigen Kuratorium aufgebaut, in dem Adamek eine bemerkenswerte Vernetzungsleistung sieht: neben dem CSU-Politiker Alois Glück und dem früheren Münchner Oberbürgermeister Christian Ude auch der EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sowie ein Rabbiner – und mit dem früheren bosnischen Großmufti Mustafa Cerić eine zentrale Figur des Europäischen Rats für Fatwa und Forschung (ECFR), den der Verfassungsschutz dem Geflecht der europäischen Muslimbruderschaft zurechne. An einem ECFR-Treffen unter dem MB-Chefideologen Yusuf al-Qaradawi habe 2005 nach Angaben des bayerischen Verfassungsschutzes auch Idriz teilgenommen, was dieser bestreite. Zu Adameks weiteren Belegen zählen in einem Gerichtsverfahren öffentlich gewordene abgehörte Telefonate sowie Idriz’ Ausbildung an einem als Kaderschmiede der Muslimbruderschaft geltenden Institut. Geschadet habe ihm das nicht: Im Oktober 2025 habe Idriz den Thomas-Dehler-Preis für einen »freiheitlichen, dialogorientierten und integrationsfreundlichen Islam« erhalten, die Laudatio hielt die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Adamek hält Idriz gleichwohl vor, in einem Beitrag zum zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 – den Idriz als »größte jüdische Tragödie seit der Shoah« bezeichnet und als unislamisch verurteilt habe – zugleich zwei Narrative des Politischen Islam zu bedienen, indem er Gaza als »größtes Freiluftgefängnis der Welt« beschreibe und die Hamas-Herrschaft samt katarischer Millionen unerwähnt lasse.
Deutlich gewichtet Adamek ein von Idriz publiziertes Konzept für den »Islam von morgen«. An dessen Spitze stehe eine einzige Dachorganisation, »Islamische Religionsgemeinschaften in Deutschland« (IRD), in der nach Idriz’ Aufzählung Verbände von ATIB über die MB-nahe IGD und die IGMG bis zu DITIB, VIKZ, ZMD und schiitischen Gemeinden aufgehen sollten. Ein von Idriz veröffentlichtes Organigramm sehe eine Hierarchie vor: in Berlin ein »Bundesmufti« als Präsident, darunter »Landesmuftis«, Hauptimame und Imame, flankiert von einem parallel aufgebauten Bildungswesen aus einer »Islamischen Theologischen Fakultät«, islamischen Mittelschulen und dem Islamunterricht in Schulen und Moscheen. Darin sieht Adamek einen Anwendungsfall des Programms Qaradawis, der eine islamische Einheit beschwöre, »die ihre Freunde unterstützen und ihre Feinde abschrecken« könne. Idriz selbst ordnet das Papier nach Adameks Wiedergabe als bloß »theoretische Überlegung« ein, mit der er die zersplitterte Verbandslandschaft habe überwinden und den Dialog zwischen Staat und Muslimen habe erleichtern wollen; es sei nie ernsthaft diskutiert worden, er halte die Idee weiter für »eine mögliche Option, nicht für ein Dogma«. Auf manche Fragen antwortete Idriz ausführlich, andere wies er nach Adameks Angaben zurück.
Staatlich finanzierte NGO-Netzwerke
In einem weiteren detailreichen Kapitel zeichnet Adamek ein Netzwerk um Teile der SPD, den Berliner Verein Inssan und die CLAIM-Allianz nach. Er nennt die Konvertitin und SPD-Politikerin Lydia Nofal, deren Diplomarbeit den Titel »Hamas zwischen Idealismus und Pragmatismus« trage und die das Thema »Antimuslimischer Rassismus« zu einer breiten Vernetzung und zur Einwerbung von Fördermitteln zu nutzen gewusst habe. 2022 habe der rot-rot-grüne Berliner Senat sie als Delegierte des Berliner Islamforums in die Expertenkommission zu antimuslimischem Rassismus berufen. In derselben Kommission saß nach Adameks Darstellung auch Mohamad Hajjaj, Inssan-Geschäftsführer und zeitweise zugleich stellvertretender Vorsitzender des ebenfalls als MB-nah geltenden Teiba-Kulturzentrums. Selbst Hajjajs zeitweilige Tätigkeit als Sprecher der Palästinensischen Gemeinschaft Deutschland (PGD) – für den Verfassungsschutz die »wichtigste Organisation von Anhängern der Hamas in Deutschland« und damit gleichsam deren politischer Arm – habe seine Berufung nicht verhindert. Die problematischen Entwicklungen im SPD-Umfeld illustriert Adamek an zwei Personen. Sawsan Chebli, deren Kontakt zu Frank-Walter Steinmeier er als Karriere-»Booster« beschreibt, sei zunächst Sprecherin des Auswärtigen Amts gewesen, danach Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei; inzwischen sei sie beruflich in Katar angesiedelt und arbeite für die Media City in Doha. Aydan Özoğuz wiederum habe als Integrations- und Migrationsbeauftragte der Bundesregierung und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende amtiert und sei von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gewesen. Sie ist für Adamek das »Paradebeispiel für eine politische Spitzenkarriere bei gleichzeitigem islamischem Lobbying«. Immer wieder, so Adamek, blitzten in ihrer Laufbahn radikal-islamische Narrative auf: ein nach einem Proteststurm gelöschter Post zum iranischen Raketenangriff auf Israel, ihre Mahnung zu »Augenmaß« bei der Razzia gegen den IS-Rekrutiererverein »Die wahre Religion«, ein mit »Das ist Zionismus« kommentiertes Foto eines beschossenen Krankenhauses; zudem verweist er auf ihre Brüder Yavuz und Gürhan, die die vom Verfassungsschutz beobachtete Seite MuslimMarkt betrieben und enge Beziehungen zum iranischen Regime unterhielten. Özoğuz weist nach Adameks Angaben zurück, Anhängerin des Politischen Islam zu sein und hat sich von den Aktivitäten ihrer Brüder distanziert. Bei einem Ziel aber, so Adameks Fazit, wirkten Nofal, Chebli und Özoğuz gleichermaßen mit: dem Aufbau steuerfinanzierter Organisationen gegen den »Antimuslimischen Rassismus«.
Den »Antimuslimischen Rassismus« deutet Adamek als Kampfbegriff und als eine der wirkungsvollsten Lobbystrategien des Politischen Islam. Er verfolgt dessen Genese vom Runnymede Trust (1997) über die britische APPG-Definition (2018), deren Geldgeber er beim österreichischen Politikwissenschaftler Farid Hafez verortet, bis zu deutschen Förderstrukturen; analytisch stützt er sich auf den Philosophen Pascal Bruckner, der den Begriff als Mittel beschreibe, den Islam einer Kritik zu entziehen. Hier führt er einen bislang kaum beachteten Compliance-Fall an: Ferda Ataman habe in einem Gremium mitgewirkt, das dem eigenen Verein Mittel zugesprochen habe.
Breiten Raum gibt Adamek der Organisation Islamic Relief, die er dem MB-Umfeld zuordnet – was diese bestreitet. Als Beleg verweist er auf öffentliche Erkenntnisse der Verfassungsschutzbehörden und auf eine Bundestagsantwort von 2020, die »signifikante personelle Verbindungen zur ›Muslimbruderschaft‹ oder ihr nahestehender Organisationen« festhalte; in Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten sei die Organisation verboten. Er beziffert die Überweisungen des deutschen Vereins an die Mutterorganisation Islamic Relief Worldwide zwischen 2011 und 2025 auf rund 152 Millionen Euro und die staatliche Förderung auf rund 16 Millionen Euro. Im Zentrum steht die Beobachtung, dass der damalige Außenminister und heutige Bundespräsident Steinmeier 2013 mit Amt und Gesicht für die Spendenaktion »Speisen für Waisen« geworben habe – neben Aydan Özoğuz, Hannelore Kraft, Malu Dreyer, Dilek Kolat und Margot Käßmann. Adameks frühere Recherchen zu diesem Komplex sind unter anderem in seinem Buchauszug bei FOCUS online dokumentiert (LINK; archiviert).
Den roten Faden seines Buches bündelt Adamek in einer Übersicht der Steuergelder, die zwischen 2015 und 2025 an Vereine und Verbände geflossen seien, die er dem Politischen Islam zurechnet. Die folgende Auswahl gibt seine Aufstellung wieder:
| Empfänger | Fördersumme | Zweck | Adameks Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Islamische Föderation Berlin | rd. 26,7 Mio. € | Organisation des Islamunterrichts | vier Mitgliedsvereine früher wegen MB-Bezügen vom Verfassungsschutz beobachtet |
| Islamische Grundschule Berlin | rd. 19,6 Mio. € | Privatschulförderung | Vorsitzender des Trägervereins schrieb, der Islam sehe eine »Einheit zwischen Staat und Religion« vor |
| Islamic Relief | 16 Mio. € | Projekte in Syrien | laut Bundesregierung »signifikante personelle Verbindungen zur ›Muslimbruderschaft‹« |
| DITIB | 4,7 Mio. € | Flüchtlingshilfe | frühere Spionage-Aktivitäten von DITIB-Imamen |
| BNIG gGmbH | 4,2 Mio. € | Kita in Neukölln | Oberhaupt des Moscheevereins an gleicher Adresse rechtfertigte laut Adamek per Fatwa Geschlechtsverkehr mit neunjährigen Mädchen; der Betreiber weist dies entschieden zurück |
| Inssan | rd. 1,43 Mio. € | Flüchtlingshilfe | früher wegen MB-Bezügen beobachtet |
| Zentralrat der Muslime | 718.118 € | Prävention | Mitglieder waren die beobachteten Verbände IGD und ATIB |
| Neuköllner Begegnungsstätte | 366.860 € | interreligiöse Bildung | früher beobachtet; »Nutznießer von Millionenspende aus Katar« |
| Jung Muslimisch Aktiv (JUMA) | rd. 201.000 € | Projektförderung | Verbindungen zu Millî Görüş, Auftritt des Salafisten Abdul Adhim Kamouss |
| IGS (schiitische Gemeinden) | 94.384 € | Jugendprogramm | Dachverband, gegründet vom 2025 verbotenen Islamischen Zentrum Hamburg |
In einer zweiten Aufstellung zu NGOs nennt Adamek unter anderem die CLAIM-Allianz (rd. 3,43 Mio. €), das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (rd. 3,64 Mio. €), die Neuen Deutschen Medienmacher (rd. 1,64 Mio. €) und das Satireprojekt Datteltäter (rd. 1,33 Mio. €). Er deutet die am 1. Januar 2025 – kurz vor dem Bruch der Ampel – von Bundesfamilienministerin Lisa Paus verlängerte Förderrichtlinie des Programms »Demokratie leben!« als Manöver, das laufende Zahlungen über Jahre festschreibe und dem CDU-geführten Nachfolgeministerium einen Förderstopp erschwere.
Erdoğan, die DITIB und der »Geburten-Dschihad«
Erdoğan beschreibt Adamek als »Inkarnation des Politischen Islam« und erinnert an dessen Kölner Rede von 2008, in der Assimilation ein »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« genannt worden sei. Strukturell macht er die DITIB als verlängerten Arm des türkischen Staates aus: Über die Religionsbehörde Diyanet unterstehe sie unmittelbar dem Staatspräsidenten, ihre Imame seien türkische Staatsbedienstete und gegenüber den Religionsattachés der Konsulate weisungsgebunden. Als Beleg führt Adamek nicht nur die Aktenlage an, sondern auch ein kleines Detail aus dem Vereinsregister: Erster Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung des Berliner DITIB-Landesverbands sei »Koranrezitation und Nationalhymne« – Sinnbild eines nationalistisch eingefärbten Politischen Islam. Dass diese Struktur missbraucht werden könne, lässt Adamek die Bundesregierung selbst bestätigen, die in einer Antwort auf eine Anfrage einräume, die Entsendung und Bezahlung der Imame durch Ankara biete »grundsätzlich die Möglichkeit«, sie zu instrumentalisieren; zugleich verfüge der Bund über keine detaillierten Kenntnisse der DITIB-Finanzen, obwohl deren Moscheevereine steuerbefreit seien.
Den schärfsten Beleg sieht Adamek in der Spionage-Affäre von 2016: Nach einer Anzeige des Grünen-Politikers Volker Beck hätten DITIB-Imame nach dem Putschversuch in der Türkei dem Aufruf folgen sollen, Anhänger der Gülen-Bewegung auszuspähen; interne Diyanet-Unterlagen deuteten auf ein Netzwerk in mehreren deutschen Städten sowie in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Belgien, mit namentlich benannten Moscheebediensteten. Diyanet habe die belasteten Imame vorzeitig aus Deutschland abgezogen, diplomatische Folgen seien ausgeblieben. Hinzu zeichnet Adamek eine Kette antisemitischer Vorfälle nach – die er den Recherchen von Journalisten wie Frederik Schindler (WELT), Jacqueline Dreihaupt (Hessischer Rundfunk) und Eren Güvercin (Alhambra Gesellschaft) zuschreibt: von einer 2015 von der Jüdischen Rundschau dokumentierten Liste judenfeindlicher Zuschreibungen auf einer offiziellen türkischsprachigen DITIB-Seite über die Hamas-nahen Posts der Imame Hasan Çağlayan (Stuttgart) und Mustafa Keskin (Göttingen) bis zur Einladung des Diyanet-Predigers Halis Aydemir nach Paderborn 2025. Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter hält Adamek zufolge den Verweis der DITIB auf »Einzelmeinungen« für unglaubwürdig, da der Verband hierarchisch organisiert sei und Direktiven durchsetzen könne. Dass dieselbe DITIB Fördermittel erhalte – 1,3 Millionen Euro des Bundesfamilienministeriums für die Betreuung von Flüchtlingen – und in Ländern wie Hamburg Religionsunterricht erteilen dürfe, wertet Adamek als Kern des Problems; als prominenten Kritiker aus dem rot-grünen Lager zitiert er Cem Özdemir, der die DITIB eine »Art türkische Pegida« genannt und davor gewarnt habe, »Erdoğans Ideologie« über den Schulunterricht zu verbreiten.
International verortet Adamek Erdoğan auf einer Achse mit der Muslimbruderschaft: in der Unterstützung Katars 2017, in der Kondolenz für den verstorbenen Chefideologen Yusuf al-Qaradawi und in der Zusammenarbeit türkischer »Hilfsorganisationen« wie der IHH mit dessen Netzwerken. Die Terror-Fatwa der International Union of Muslim Scholars vom März 2025 könnten sich, so seine Rechnung, Gläubige von mehr als 1400 Moscheen türkischer Prägung sowie weiterer Verbände angesprochen fühlen; auf seine Frage, ob sie der Fatwa folgten, hätten DITIB, IGMG, ZMD, ATIB und DMG nicht geantwortet. Schließlich deutet Adamek Erdoğans wiederholte Geburtenappelle – »Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn ihr seid die Zukunft Europas« – als »Geburten-Dschihad«: weniger Renten- als Machtpolitik, die das Opfernarrativ der Muslime in Europa verstärke und die Segregation vertiefe. Studien der Universität Münster, auf die er sich stützt, zeichnen dabei ein differenziertes Bild: Eine Mehrheit der befragten Muslime trage nur geringe oder keine Ressentiments, doch eine Minderheit – verstärkt durch fundamentalistische Lesarten – sei anfälliger für Radikalisierung.
Der Zehn-Punkte-Plan
Im Resümee schließt Adamek seinen Zehn-Punkte-Plan zur Eindämmung des Politischen Islam an, den er selbst als »Lackmustest« dafür benennt, wie ernst die Politik das Thema nehme. Er fordert: erstens die Beendigung der Finanzierung von NGOs und Moscheevereinen mit Bezug zum Politischen Islam samt Wiedereinführung einer »Demokratieerklärung«; zweitens das Ende der Finanzierung von Forschung und Projekten gegen »Antimuslimischen Rassismus« einschließlich der Meldestellen; drittens ein nationales Forschungs- und Dokumentationszentrum Politischer Islam; viertens eine erneute nachrichtendienstliche Beobachtung des legalistischen Islamismus (Muslimbruderschaft, DITIB, IGMG); fünftens erweiterte Finanzermittlungsbefugnisse der Verfassungsschutzbehörden und die Aufhebung des Steuergeheimnisses für gemeinnützige Vereine; sechstens die Abschaffung der Länderverträge zum Islamunterricht und zur Imamausbildung; siebtens einen Ausbau der »Demokratie-Erziehung« an Schulen; achtens ein Kopftuchverbot für Amtspersonen und für Schülerinnen bis 14 Jahre; neuntens die Blockade ausländischer islamistischer Internet- und Satellitenprogramme; zehntens ein erweitertes Transparenzregister bei Immobilienkäufen samt nachrichtendienstlicher Regelanfrage vor der Genehmigung. Den Schlüssel sieht Adamek in einem Zusammenspiel von Nachrichtendiensten und Finanzermittlern, von Prävention und Lehrkräften sowie im »politischen Willen aller Parteien«.

Kurzbewertung
Die Stärke des Buches liegt in seiner Materialbasis. Adamek arbeitet mit Originaldokumenten – dem »Vierjahresplan« der Muslimbruderschaft, behördlichen Einschätzungen, Vereins‑, Handels- und Grundbuchakten, parlamentarischen Anfragen, Trustee-Registern und abgehörten Telefonaten, die vor Gericht offengelegt wurden – und macht Strukturen konkret nachvollziehbar. Er benennt Akteure und Daten präzise, konfrontiert die Genannten mit seinen Befunden und dokumentiert deren Antworten oder ihr Schweigen. Darin liegt der dokumentarische Wert: Die Recherche ist überprüfbar angelegt, und gerade das Bildungskapitel zeigt, wie eng Adamek vom einzelnen Registereintrag zur strukturellen Aussage der Unterwanderung führt.
Zugleich ist »Unterwanderung« erklärtermaßen in einigen Passagen eine Streitschrift. Der Ton ist zugespitzt und an mehreren Stellen polemisch, und Adamek räumt selbst ein, dass Zuordnungen wie »muslimbrudernah« sein Werturteil sind – eine Einschränkung, die zentral bleibt, weil die betroffenen Organisationen und Personen, von Islamic Relief über El-Zayat bis Idriz, die Nähe zur Muslimbruderschaft bestreiten. Einzelne Belege stützen sich zudem auf nicht näher benannte Quellen aus Sicherheitsbehörden.
Insgesamt ist der Band ein faktenreicher, dezidiert urteilsstarker Beitrag von bleibendem Grundlagenwert zur Aufklärung über die Bestrebungen des Politischen Islam in Deutschland.
Sascha Adamek: »Unterwanderung. Der Politische Islam weiter auf dem Vormarsch«. München (LMV), 2026, ISBN 978–3‑7844–3763‑7.